wissenschaftliche*r oder künstlerische*r Mitarbeiter*in (m/w/d) an der Professur »Bauentwurfslehre«
Tätigkeitsprofil:
Aufgabengebiet:
Die Juniorprofessur Bauentwurfslehre beschäftigt sich mit ästhetischen und typologischen Auswirkungen aktueller technischer und konstruktiver Anforderungen auf den architektonischen Entwurf. Dabei soll fachübergreifend mit den Disziplinen Bauingenieurwesen, Bauphysik und Haustechnik zusammengearbeitet werden. Das Architektonische der Konstruktion und der Technik wird in der Lehre und Forschung aufgedeckt und verarbeitet. Die Lehre umfasst einen Entwurf und ein Vertiefungsseminar im Jahresrhythmus. Schwerpunkt sind die zu hinterfragenden und in den Kontext zu stellenden Entwurfsthemen »Recycling, Von allem Wenig, Additive Konstruktionen, Sichtbares Tragwerk, Material vom Ort, Ästhetik der Technik«, die ästhetische Eigenwilligkeiten hervorbringen. Von Interesse ist das Zusammenwirken von universellen und ortsspezifischen Themen. In der Lehre werden Entwurfsprojekte der Studierenden betreut und eine Buchreihe mit Referenzprojekten aus der Architekturgeschichte zu den Themen publiziert. In der Forschung liegt ein Fokus auf gestaltgebenden Rückkopplungen zwischen Raum, Technik und Mensch. In dieses Themenfeld soll auch die Arbeit an der eigenen Qualifikation fallen.
Anforderungsprofil:
Einstellungsvoraussetzungen:
- ein Hochschulabschluss der Fachrichtung Architektur (Master, Diplom oder vergleichbar)
- ein Portfolio mit herausragenden künstlerischen Leistungen abwechslungsreicher Projekte, die eine praxisnahe und konzeptionelle Qualifikation zu Themen der Bauentwurfslehre demonstrieren, u. a. den Nachweis einer herausragenden Qualifikation im Entwurf aus entwurfsorientierter Praxis und Lehre
- Selbständigkeit und Teamfähigkeit
- Fähigkeit zu interdisziplinärem Arbeiten
- sehr gute Englischkenntnisse
- Offenheit und Unvoreingenommenheit, um verschiedenste Themen der Bauentwurfslehre mit den Grundlagen des Gestaltens zu reflektieren und sich auf verschiedensten inhaltlichen und gestalterischen Ebenen der Professur einzubringen
- Publikations- und Ausstellungsinteresse sind von Vorteil
- Formulierung und Entwicklung von eigenen Qualifikationsvorhaben