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Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Promotionsstelle) (m/w/d)

Alice Salomon Hochschule
locationKreisfreie Stadt Berlin, Berlin, Deutschland
VeröffentlichtVeröffentlicht: Gestern
Teilzeit

Die Alice Salomon Hochschule in Berlin (ASH Berlin) als die größte staatliche SAGE-Hochschule (Soziale Arbeit, Gesundheit und Erziehung) Deutschlands bietet derzeit rund 4.500 Studierenden eine akademische und praxisnahe Bildung.

Die ASH Berlin schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit. Anliegen ist es, die Diversität der Hochschulangehörigen zu erhöhen und sie an die Zusammensetzung der Berliner Stadtgesellschaft, besonders mit Hinblick auf Migrationsgeschichte, anzugleichen.

An der ASH Berlin ist ab 15.4.2026 folgende Position zu besetzen:

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Promotionsstelle) (m/w/d)

im BMFTR-geförderten Forschungsprojekt „Kritische Analyse von Ermöglichungsbedingungen sexualisierter Gewalt in Emanzipationsbewegungen. Theorie- und empiriefundierte Weiterentwicklung von Aufarbeitung und Prävention“ (InQueeryEmancipation)

Stellenumfang: Teilzeit 0,75 VZÄ

Dienstantritt: ab 15.04.2026 befristet bis 31.03.2030

Bezahlung: Entgeltgruppe TV-L E 13Berliner Hochschulen

Bewerbungsfrist: 15.3.2026

Kennzahl: 10_2026

Das Verbundprojekt InQueeryEmancipation (ASH Berlin/HTW Berlin) untersucht die bislang wenig erforschten Bedingungen, unter denen sexualisierte Gewalt in emanzipatorischen sozialen Bewegungen ermöglicht, legitimiert oder verdeckt werden konnte. Auf Grundlage von Archivmaterialien, Diskursanalysen sowie Interviews mit Zeitzeug*innen und Betroffenen werden historische und aktuelle Wissensbestände miteinander in Beziehung gesetzt. Ziel ist es, daraus sowohl eine kritische Aufarbeitung als auch neue Ansätze für Prävention und Bildungsarbeit zu entwickeln.

Die Predoc-Stelle ist an allen Forschungsschritten beteiligt – von Archivarbeit und qualitativer Auswertung über partizipative Formate bis hin zur Entwicklung von Lehr- und Vermittlungsmaterialien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der (sexual-)pädagogischen Perspektive: Die Stelle arbeitet daran, wie Erkenntnisse zu Macht, Grenzverletzungen und Verantwortung in heteronormativitätskritische sexuelle Bildung, geschlechterreflektierte Pädagogik und Präventionskonzepte übersetzt werden können.

Ihre Aufgaben:

  • Sichtung und Analyse von Archivmaterial (Schwules Museum, Archiv der Deutschen Jugendbewegung)
  • Analyse von Diskursmaterialien (Zeitschriften, Flugblätter u.ä.)
  • Durchführung und Analyse von Zeitzeug*innen- und Communityinterviews
  • Entwicklung innovativer Lehr-Lern-Formate (Filmclips, mobile Ausstellung)
  • Dokumentation des Forschungsprozesses zur Nachahmung (Webseite)
  • Theorie-Entwicklung zum Thema „Aufarbeitung queeren“ aus sexualpädagogischer Perspektive

Wir erwarten:

  • Abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit, Erziehungswissenschaft, oder ihrer Bezugswissenschaften (M.A: oder vergleichbar), sexualpädagogischer Schwerpunkt
  • Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten und den Wunsch, in dem hier beschriebenen Themenfeld zu promovieren
  • Kommunikations-, Konflikt- und Teamfähigkeit
  • Gender- und Diversitykompetenz
  • Kenntnisse in qualitativen empirischen Methoden
  • Englischkenntnisse

Von Vorteil sind:

  • Sensibilität hinsichtlich TINklusivität, Rassismuskritik und den unterschiedlichen Formen von Be_Hinderung und anderer Marginalisierungen
  • Vertrautheit mit betroffenenzentriertem Arbeiten
  • Empirische Forschungserfahrung, insbesondere in kritischer Diskursanalyse und Situationsanalyse (Clarke)

Die ASH Berlin bietet Ihnen:

• ein verantwortungsvolles, spannendes und anspruchsvolles Arbeitsgebiet

• familienfreundlichen Arbeitsplatz mit flexiblen Arbeitszeiten

• Angebote der betrieblichen Gesundheitsförderung

• vielfältige Weiterbildungsangebote

• betriebliche Altersversorgung

• 30 Tage Urlaub im Jahr bei einer 5-Tage-Woche (24.12. und 31.12. sind arbeitsfreie Tage)

• Bezahlung nach TV- L BHS

BIPoC, Menschen mit Migrationsgeschichte und Antisemitismus- /Rassismuserfahrungen, Frauen, trans-, intergeschlechtliche und (andere) nicht-binäre Personen werden nachdrücklich eingeladen sich zu bewerben. Bewerbungen von Menschen mit Nachweis einer Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe der o.g. Kennzahl ausschließlich per Email bis zum 15.3.2026 an personalbuero@ash-berlin.eu (1 PDF-Dateianhang mit max. 3 MB mit folgendem Dateinamen: Name_Kennzahl 10_2026). Die Bewerbungsgespräche finden am 24. und 25.3.2026 statt .