Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) im internationalen Forschungsprojekt „TakeOffTogether“
In der Fakultät für Gesundheitswissenschaften ist die folgende Position zu besetzen:
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) im internationalen Forschungsprojekt „TakeOffTogether“
Kennziffer: Wiss26271; Start 01.10.2026; Teilzeit 25 % (insbesondere geeignet als Aufstockungsoption); Vergütung nach E13 TV-L; befristet
Das internationale Verbundprojekt TakeOffTogether Das internationale Forschungsprojekt TakeOffTogether - Gemeinsam für intergenerationelle Globale Gesundheit: Technologien, Primärversorgungsnetzwerke und partizipative Methoden (Taking Off Together for Intergenerational Global Health: Technologies, Primary Care Networks and Participatory Methodologies) wird im Rahmen des 5th EU-LAC Joint Call in STI 2025 gemeinsam von Partnerinstitutionen aus Deutschland, Brasilien, Spanien und Argentinien durchgeführt. Ziel des Verbundprojekts ist es, innovative und übertragbare Ansätze zur Förderung der globalen Gesundheit zu entwickeln und einen gerechten Zugang zur Primärversorgung für Jugendliche und ältere Menschen in vulnerablen Lebenslagen zu stärken. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung von Primärversorgungsnetzwerken, der Einsatz sozialer und digitaler Gesundheitstechnologien sowie die Entwicklung partizipativer und intergenerationeller Versorgungsstrategien. Darüber hinaus sollen Gesundheitsfachpersonen in kollaborativen und partizipativen Handlungskompetenzen qualifiziert werden, um personenzentrierte Versorgung und die Gesundheitskompetenz vulnerabler Bevölkerungsgruppen nachhaltig zu stärken.
Das deutsche Teilprojekt Das deutsche Teilprojekt an der Universität Bielefeld leistet hierzu einen versorgungswissenschaftlichen Beitrag mit Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung personenzentrierter und interprofessioneller Primärversorgung. Im Fokus stehen partizipative Forschungsansätze zur Qualifizierung von Gesundheitsdienstleistungen und Fachpersonen sowie zur Entwicklung kontextsensitiver Strategien für Gesundheitsförderung und Prävention. Mithilfe der Artikulierenden Methodologie werden gemeinsam mit Akteur*innen der Primärversorgung praxisnahe Lösungsansätze entwickelt, erprobt und wissenschaftlich ausgewertet. Die Ergebnisse fließen sowohl in die internationale Zusammenarbeit des Konsortiums als auch in die Weiterentwicklung innovativer Versorgungsmodelle ein.
Die Arbeitsgruppe 6 "Versorgungsforschung und Pflegewissenschaft" Die AG 6 „Versorgungsforschung und Pflegewissenschaft“ der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld erforscht die Weiterentwicklung personenzentrierter und interprofessioneller Versorgung in unterschiedlichen Settings der Primär- und Langzeitversorgung. Im Mittelpunkt stehen innovative Versorgungsmodelle, bedarfsgerechte Versorgungsgestaltung, Partizipation von Patient*innen, An- und Zugehörigen sowie Gesundheitsfachpersonen, Gesundheitsförderung und Prävention sowie die Qualifizierung von Gesundheitsdienstleistungen und Gesundheitsfachpersonen. Ein Schwerpunkt der Arbeitsgruppe liegt auf qualitativer und partizipativer Versorgungsforschung sowie der Entwicklung kontextsensitiver Lösungen für aktuelle Herausforderungen der Gesundheitsversorgung im nationalen und internationalen Kontext.
Ihre Aufgaben
- Forschung (80 %)
- 50 % Mitwirkung bei der Vorbereitung, Durchführung und wissenschaftlichen Auswertung eines nationalen partizipativen Workshops auf Grundlage der Artikulierenden Methodologie sowie der wissenschaftlichen Begleitung einer Pilotaktion zur Qualifizierung von Gesundheitsdienstleistungen und Gesundheitsfachpersonen in der Primärversorgung.
- 30 % Mitwirkung an der Erhebung, Aufbereitung und wissenschaftlichen Auswertung projektbezogener qualitativer und quantitativer Daten sowie an der wissenschaftlichen Aufbereitung und Publikation der Projektergebnisse.
- Projektbezogene Zusammenarbeit (20 %)
- 20 % Mitarbeit im internationalen und interdisziplinären Forschungsverbund sowie Unterstützung der wissenschaftlichen Projektleitung bei der Umsetzung des deutschen Teilprojekts, einschließlich der Teilnahme an internationalen Projekttreffen, Forschungsreisen und wissenschaftlichen Kongressen.
Die Beschäftigung ist der wissenschaftlichen Qualifizierung förderlich, die Gelegenheit zur wissenschaftlichen (Weiter-)Qualifikation wird gegeben.
Die Stelle ist ebenfalls als Aufstockungsoption geeignet.
Ihr Profil
Das erwarten wir:
- erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (z. B. Master oder gleichwertig) im Bereich Public Health, Gesundheitswissenschaften oder einer verwandten gesundheitsbezogenen Disziplin
- Kenntnisse in qualitativen Forschungsmethoden und in der Artikulierenden Methodologie
- sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- sicherer Umgang mit den gängigen MS-Office-Anwendungen
- Bereitschaft zur Mitarbeit in einem internationalen Forschungsverbund sowie zu projektbezogenen Dienstreisen
- ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit, insbesondere in der internationalen und interdisziplinären Zusammenarbeit
- selbstständige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise
- Organisationsfähigkeiten sowie Offenheit für die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteur*innen aus Wissenschaft und Praxis
Das wünschen wir uns:
- erste Erfahrungen in internationalen Forschungsprojekten
- erste Erfahrungen in der Organisation und Durchführung partizipativer Workshops
- Kenntnisse in der qualitativen Datenanalyse (z. B. MAXQDA)
- Erste Erfahrungen im Umgang mit quantitativen Forschungsdaten (z. B. Surveydaten)
- Interesse an Fragen der personenzentrierten und interprofessionellen Primärversorgung sowie der Gesundheitsförderung und Prävention
Unser Angebot
- Vergütung nach E13 TV-L
- befristet bis zum 30.09.2028 (§ 2 Abs. 2 WissZeitVG; entsprechend den Vorgaben des WissZeitVG und des Vertrages über gute Beschäftigungsbedingungen kann sich im Einzelfall eine abweichende Vertragslaufzeit ergeben)
- Teilzeit 25 % (insbesondere geeignet als Aufstockungsoption)
- interne und externe Fortbildungsmöglichkeiten
- Vielzahl von Gesundheits-, Beratungs- und Präventionsangeboten
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- flexible Arbeitszeiten
- offene und angenehme Arbeitsatmosphäre
- spannende und abwechslungsreiche Tätigkeiten
Interessiert?
Dann freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung. Bitte nutzen Sie hierzu vorzugsweise unser Online-Formular, welches Sie über den unten stehenden Button "JETZT BEWERBEN" erreichen.
Kontakt
- Dr. Ana Mazur
- (0521) 106-87923
- ana.mazur@uni-bielefeld.de
Anschrift
- Universität Bielefeld
- Fakultät für Gesundheitswissenschaften
- Ina Horn
- Postfach 10 01 31
- 33501 Bielefeld
Die Universität Bielefeld ist für ihre Erfolge in der Gleichstellung mehrfach ausgezeichnet und als familienfreundliche Hochschule zertifiziert. Sie freut sich über Bewerbungen von Frauen. Dies gilt im besonderen Maße im wissenschaftlichen Bereich sowie in Technik, IT und Handwerk. Bewerbungen von geeigneten schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten behinderten Menschen sind ausdrücklich erwünscht. An der Universität Bielefeld werden Stellenbesetzungen auf Wunsch grundsätzlich auch mit reduzierter Arbeitszeit vorgenommen, soweit nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.