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Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in Kriminologische Forschungsstelle

Landespolizeiamt Schleswig-Holstein
locationKiel, Deutschland
VeröffentlichtVeröffentlicht: Heute
Sicherheit und Ordnung

Öffentliche Stellenausschreibung
Für Beschäftigte des Landes Schleswig-Holstein und externe
Bewerberinnen und Bewerber

Im Landeskriminalamt Schleswig-Holstein ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Arbeitsplatz
als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d)
in der Kriminologischen Forschungsstelle

unbefristet in Vollzeit mit 38,7 Wochenstunden zu besetzen.

Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein (LKA SH) ist ein zugeordnetes Amt des Ministeriums für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport. Die Aufgabengebiete des LKA SH im Bereich der Ermittlungen und der Einsatz- und Ermittlungsunterstützung bilden ein breites Spektrum ab und sind sehr vielseitig. Das LKA SH ist in fünf Abteilungen untergliedert.

Der ausgeschriebene Arbeitsplatz ist im Leitungsstabsbereich 1.2 des Landeskriminalamtes angebunden.
Das ausgeschriebene Aufgabengebiet umfasst u.a.:


Selbstständige wissenschaftliche Tätigkeiten in der kriminologischen Forschung im Bereich Kriminalitätsbekämpfung und Kriminalprävention:
• Selbstständige Durchführung der wissenschaftlichen Aufgaben im Zusammenhang mit der bundesweiten Dunkelfeldbefragung „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ (SKiD), u.a. Abstimmungsprozesse mit dem Verbundkoordinator (BKA) und den Projektbeteiligten (LKÄ) und/oder Entwicklung eigener Untersuchungsbestandteile (Ländermodule) sowie Datenaufbereitung / - auswertung
• Konzeptionelle Planung neuer Forschungsvorhaben
• Begleitung und Durchführung von internen Forschungsprojekten der Landespolizei SH (inklusive aller anfallenden Schritte im empirischen Forschungsprozess)
• Begleitung externer Forschungsprojekte mit Bezug zur Landespolizei SH
• Begleitung und wissenschaftliche Qualitätskontrolle bei fremdvergebenen Forschungsvorhaben und externen Analyseprodukten


Selbstständige wissenschaftliche Beratung und Unterstützung im Bereich des Bedrohungsmanagements:

Gefährdungsmanagement der Abteilung Staatsschutz im LKA, u.a.:
• Interne Beratung und Wissensvermittlung zum Themenfeld „psychische Störungen und Terrorismus/Extremismus“
• Wissenstransfer von Forschung in Praxis (Themenbereich Radikalisierungsforschung, Prognoseverfahren im Bereich des Terrorismus und der Gewaltkriminalität)
• Mitwirkung bei der konzeptionellen Weiterentwicklung des Risikomanagements für den Bereich extremistische/terroristische Gefährder
• Mitwirkung bei Risikoeinschätzung (Fallkonferenzen) zu Gefährdern in herausragenden Fällen

• u.a. methodische und fachliche Unterstützung bei Risikoanalysen, Beratung in Sachen der Glaubhaftigkeit von Aussagen, Netzwerkarbeit (z. B. mit tätigen Islamwissenschaftler/Innen im Staatsschutz)

Früherkennungs- und Bedrohungsmanagement der Landespolizei Schleswig-Holstein, u.a.:
• Zentralstelle für Bund und Land
• Bearbeitung komplexer Bedrohungslagen
• Mitwirkung bei der Aus- und Fortbildung im Bereich des Früherkennungs- und Bedrohungsmanagements
• Mitwirkung bei der Fortschreibung und inhaltlichen Weiterentwicklung von methodischen Standards sowie deren praktischer Implementierung
• Entwicklung, Überarbeitung und Implementierung von Hilfsmitteln zur Risikoeinschätzung im Rahmen von Bedrohungssachverhalten

Durchführung und Koordinierung der Kriminologischen Forschungsprojekte:
• Koordinierung der Zusammenarbeit und Gewährleistung der Kommunikation innerhalb des LKA, mit anderen Behörden, Dienststellen und Institutionen
• Planung, Organisation und Durchführung von Arbeitsgruppentreffen
• Mitwirkung bei der Kontrolle von Kosten- und Zeitbudget

Wissenschaftliche Beratung, Korrespondenz und Öffentlichkeitsarbeit in kriminologischen und kriminalpsychologischen Themenfeldern sowie empirischer Polizeiforschung:


• Fachliche und forschungsmethodische Beratung innerhalb der Landespolizei SH (z. B. bei anderen polizeiinternen Forschungsprojekten, parlamentarischen Anfragen oder der Erlassgestaltung)
• Beratung zu externen Forschungsanfragen an die Landespolizei SH
• Mitwirkung bei externer und interner Öffentlichkeitsarbeit
• Netzwerkarbeit und fachliche Kommunikation mit anderen Behörden und Institutionen
• Konzeption und Durchführung von Workshops und Fortbildungsveranstaltungen

Das Anforderungsprofil

Voraussetzungen für den ausgeschriebenen Arbeitsplatz sind:

• Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium mit Abschluss Master oder Diplom im Bereich Kriminologie, Psychologie, Soziologie oder einer vergleichbaren Fachrichtung
• Vorliegen der Fahrerlaubnis Klasse B (spätestens zum Besetzungszeitpunkt)


Für die Bewerbung von Vorteil sind:

• Nachweis von Berufserfahrung in der Mitwirkung in kriminologisch-psychologischen Forschungsprojekten
• Mindestens gute Fachkenntnisse im Bereich der Rechtspsychologie, insbesondere Kriminalpsychologie
• Mindestens gute Fachkenntnisse im Bereich sozialwissenschaftlicher Forschungsmethoden und statistischer Verfahren (qualitative und quantitative Datenauswertung)
• Fundierte Kenntnisse in der Anwendung von STATA oder MAXQDA
• Fundierte Anwendungskenntnisse der Statistiksoftware SPSS inkl. SPSS-Syntax
• Hohe Befähigung und Bereitschaft zu eigenständigem wissenschaftlichen Arbeiten
• Bereitschaft zur Darstellung und Präsentation von Forschungsergebnissen und Implikationen in der Öffentlichkeit (intern/extern)
• Hohe Teamfähigkeit und Bereitschaft zum interdisziplinären Arbeiten
• Konfliktfähigkeit
• Analytisches und kreatives Denkvermögen
• Fähigkeit und Bereitschaft zum eigenständigen Arbeiten

• Ausgeprägte zielgruppenorientierte Kommunikationsfähigkeit
• Gute Englischkenntnisse
• Bereitschaft zur Sicherheitsüberprüfung SÜ2
• Vorerfahrung mit der Forschungstätigkeit im Umfeld von BOS


Wir bieten Ihnen


Bei einer Tätigkeit im Beschäftigtenverhältnis ist bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 13 TV-L möglich.


Darüber hinaus bieten wir:
• ein vielfältiges und gemeinwohlorientiertes Aufgabenspektrum
• ein kollegiales Arbeitsklima
• ein vielseitiges Angebot in- und externer Fortbildungen
• ergänzende Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte (VBL)
• eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Möglichkeit mobil und flexibel zu arbeiten
• 30 Tage Urlaub im Jahr
• Sportmöglichkeiten über Hansefit
• eine gute Anbindung an den ÖPNV


Wir freuen uns auf Sie!


Das Land Schleswig-Holstein setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein und prüft, ob freie Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen, insbesondere mit bei der Agentur für Arbeit arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldeten schwerbehinderten Menschen, besetzt werden können. Personen mit einer Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellte werden bei gleichwertiger Eignung bevorzugt berücksichtigt.


Wir möchten die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen in der Landesverwaltung fördern. Deshalb begrüßen wir Bewerbungen, unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Identität.
Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben, gleiches gilt für Menschen mit Kenntnissen in niederdeutscher, friesischer oder dänischer Sprache.

Wir streben in allen Beschäftigtengruppen eine chancengleiche Beteiligung von Frauen an. Daher werden Frauen im Falle einer Unterrepräsentation bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung der Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Landesregierung. Deshalb werden an Teilzeit interessierte Bewerberinnen und Bewerber besonders angesprochen.

Jetzt bewerben!

Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (mindestens Lebenslauf, Schul-, Ausbildungs-, Arbeitszeugnisse), bei Bewerbungen aus der öffentlichen Verwaltung mit einer aktuellen Beurteilung und ggf. einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte, richten Sie bitte bis zum

20. April 2026


an das


Landespolizeiamt Schleswig – Holstein
Sachgebiet 314
LPA 3142 – Frau Frank
Kennwort: „LKA KFS 03 (m/w/d)/2026“
Mühlenweg 166
24116 Kiel


Wir bitten Sie, Ihre Bewerbung möglichst als PDF-Datei per Email an kiel.lpa3142@polizei.landsh.de zu übersenden. Bei Bewerbungen in Papierform weisen wir darauf hin, dass keine Rücksendung erfolgt.

Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.
Ihre personenbezogenen Daten werden zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens auf der Grundlage des § 85 Absatz 1 des Landesbeamtengesetzes und § 15 Absatz 1 des Landesdatenschutzgesetzes verarbeitet. Weitere Informationen können Sie unseren Datenschutzbestimmungen entnehmen.

Für tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen die Personalsachbearbeiterin Frau Claudia Frank unter der Tel.-Nr.: 0431/160-63142 oder unter claudia.frank@polizei.landsh.de gern zur Verfügung.

Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und zu den damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an Frau Nina Tiesch unter der Tel.-Nr.: 0431/160-40100 oder unter nina.tiesch@polizei.landsh.de oder Frau Fee-Elisabeth Bertram unter der Tel.-Nr.: 0431/160-40122 oder unter fee-elisabeth.bertram@polizei.landsh.de