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Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Psychologe für Risikoanalyse (m/w/d) im Landeskriminalamt Thüringen

VeröffentlichtVeröffentlicht: Gestern
Sicherheit und Ordnung

Tätigkeitsprofil:

Ihr Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

  • Durchführung von individuellen Risikoanalysen und psychologische Fachberatung bei Risikoeinschätzungen im Phänomenbereich schwerer Gewaltkriminalität und Anwendung standardisierter Risk-Assessment-Instrumente
  • Durchführung von Gefährdungsanalysen potentieller Opfer
  • Fortlaufende Einschätzung des Gefahrenpotentials von Personen mit Risikopotential für die Begehung schwerer zielgerichteter Gewalt
  • Erarbeitung gerichtsverwertbarer Gutachten und Unterstützung bei der Erstellung polizeilicher Berichte
  • Empfehlung von polizeilichen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr
  • Ressort- und länderübergreifende Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und Einrichtungen
  • Konzeption und Durchführung von Lehrgängen und Schulungen

Anforderungsprofil:

Ihr Profil:

Sie verfügen über ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Psychologie mit den Studienschwerpunkten forensische Psychologie oder Rechtspsychologie. Die Bereitschaft zur erweiterten Sicherheitsüberprüfung (Ü 2) nach dem Thüringer Sicherheitsüberprüfungsgesetz wird vorausgesetzt und ist mit der Bewerbung zu erklären.

Wünschenswerte Qualifikationen

  • gute Kenntnisse in forensischer Psychologie oder Rechtspsychologie, insbesondere in der Erstellung von Prognosegutachten unter Anwendung von psychodiagnostischen Analyseverfahren und Risk-Assessment-Instrumenten
  • nachgewiesene phänomenologische Grundkenntnisse im Bereich der Gewaltkriminalität
  • eine mindestens 3-jährige einschlägige praktische Fach-erfahrung in einem entsprechenden Berufsbild (z. B. forensische Behandlung, Diagnostik oder Prognostik)
  • ausgeprägte Fähigkeit zum teamorientierten Handeln
  • sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise, ausgeprägte kognitive und organisatorische Fähigkeiten
  • hohe psychische Belastbarkeit, Entscheidungsfähigkeit und Verantwortungsübernahme
  • die Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung wird vorausgesetzt (Bewältigung bedeutender/zeitkritischer/ komplexer Maßnahmen in Zusammenhang mit der regulären Aufgabenerledigung).