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W2-Professur im Bereich „Wurzel-Mikrobiom-Interaktionen“ (Jülicher Modell)

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Das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben und die Heinrich-Heine-Universität (HHU) in Düsseldorf streben im Rahmen von CEPLAS (Exzellenzcluster für Pflanzenwissenschaften) gemeinsam die Besetzung einer

W2-Professur im Bereich „Wurzel-Mikrobiom-Interaktionen“

zum frühestmöglichen Zeitpunkt an.

Wir suchen eine/n engagierte/n und teamorientierte/n Wissenschaftler*in mit hoher internationaler Bekanntheit auf dem Gebiet der Wechselwirkungen zwischen Wurzeln und Mikrobiom. Wir sind an Kandidat*innen interessiert, die die grundlegenden Prinzipien und Mechanismen untersuchen, die die Anziehung, Besiedlung und Vermehrung mikrobieller Gemeinschaften auf landwirtschaftlichen Kulturpflanzen steuern und deren positive Auswirkungen vermitteln. Forschungsarbeiten, die sich auf bestimmte Pflanzenpathosysteme beschränken (einschließlich solcher, an denen Wurzeln beteiligt sind), werden nicht berücksichtigt. Die bisherige Forschungsarbeit des/r Kandidaten*in sollte durch herausragende Publikationen und Erfahrung bei der Einwerbung externer Fördermittel in dem oben genannten Forschungsbereich belegt sein.

Unter Verwendung pflanzengenetischer Ressourcen aus der Genbank des IPK in Kombination mit genomischen, bioinformatischen, analytischen und molekularbiologischen Methoden wird von der/m erfolgreichen Bewerber*in erwartet, dass er/sie innovative Ansätze entwickelt, um unser Verständnis der Entstehung und Optimierung nützlicher Wechselwirkungen zwischen Wurzeln und Mikroorganismen der Rhizosphäre zu vertiefen. Bewerber*innen sollten über fundierte Kenntnisse in der molekular-taxonomischen Identifizierung von Mikroorganismengruppen verfügen. Diese Forschung wird Erkenntnisse liefern, die die zukünftige Pflanzenzüchtung für vielfältige Bewirtschaftungssysteme, Boden- und Klimabedingungen unterstützen. Das geplante Forschungsprogramm sollte international wettbewerbsfähig sein und Grundlagenforschung mit angewandter Praxis verbinden, gemäß dem Grundsatz der Leibniz-Gemeinschaft „theoria cum praxi“.

Der/die Bewerber*in sollte über einen interdisziplinären Ansatz verfügen und zur fachübergreifenden Zusammenarbeit bereit sein. Von dem/der erfolgreichen Bewerber*in wird erwartet, dass er/sie sich an Forschungskooperationen innerhalb von CEPLAS sowie zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und der Züchtungsindustrie auf nationaler und internationaler Ebene beteiligt. Insbesondere wird ein hohes Maß an Engagement zwischen dem IPK und den anderen Partnerinstituten in CEPLAS erwartet.

Die Stelle ist am IPK angesiedelt, wo der/die Kandidat*in eine Forschungsgruppe zum Thema Wechselwirkungen zwischen Wurzeln und Mikrobiom leiten wird. Der/die Kandidat*in wird zwei Semesterstunden pro Woche (2 SWS) Lehrverpflichtungen an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf auf Bachelor- und Master-Ebene übernehmen. Bewerber*innen sollten über ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten in Englisch verfügen. Sollte der/die erfolgreiche Bewerber*in noch keine Deutschkenntnisse besitzen, wird die Bereitschaft erwartet, diese innerhalb von zwei Jahren zu erwerben.

Voraussetzungen für die Anstellung sind neben den allgemeinen Verwaltungsbedingungen gemäß § 36 des Hochschulgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen die Eignung für die Lehre, herausragende Forschungskompetenz sowie weitere wissenschaftliche Leistungen. Bewerbungen von Forscher*innen aus dem Ausland sind ausdrücklich erwünscht. Das IPK und die HHU sind gleichstellungs- und familienfreundliche Arbeitgeber und streben nach Geschlechtergleichstellung und Exzellenz durch Vielfalt. Bewerbungen von Personen aller Geschlechter sind ausdrücklich willkommen. Bewerbungen von Frauen werden gemäß dem Landesgleichstellungsgesetz vorrangig berücksichtigt. Auch Bewerbungen von Menschen mit einer schweren Behinderung oder einer gleichgestellten Behinderung sind willkommen. Damit eine schwere Behinderung oder eine gleichgestellte Behinderung berücksichtigt werden kann, legen Sie bitte entsprechende Nachweise vor.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung in digitaler Form mit den üblichen Unterlagen

  1. Motivationsschreiben
  2. Lebenslauf einschließlich Publikationsliste (bitte heben Sie 5 ausgewählte Publikationen besonders hervor)
  3. Aufstellung bisheriger und aktueller Drittmittel
  4. Darstellung der Forschungsinteressen einschließlich eines Ausblicks auf die zukünftige Forschung (max. 2 Seiten)
  5. Darstellung der Lehr- und Betreuungserfahrung (max. 1 Seite)
  6. Kontaktdaten von mindestens drei Referenzpersonen

im Berufungsportal der HHU unter https://berufungsportal.hhu.de ein und ergänzen möglichst vollständig die dort erbetenen Angaben.

Über CEPLAS

Der Exzellenzcluster für Pflanzenwissenschaften CEPLAS ist eine gemeinsame Initiative der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), der Universität zu Köln (UoC), des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung Köln (MPIPZ), des Forschungszentrums Jülich (FZJ) und des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) Gatersleben. CEPLAS entwickelt innovative Strategien für eine nachhaltige Pflanzenproduktion und fördert innovative Ausbildungsprogramme für Nachwuchswissenschaftler. Ausführliche Informationen zu CEPLAS finden Sie unter www.ceplas.eu.

Bewerbungsschluss: 02.12.2026.