Vertretung der Stelle Referent*in Feministische Klassenpolitik und sozialistische Transformation im Bereich Zentrum für …
Tätigkeitsprofil:
Vertretung der Stelle Referent*in Feministische Klassenpolitik und sozialistische Transformation im Bereich Zentrum für Gesellschaftsanalyse und politische Bildung
(w/d/m, Vollzeit, befristet)
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung sucht zum 16.11.2026 eine Vertretung für die Stelle Referent*in Feministische Klassenpolitik und sozialistische Transformation für den Bereich Zentrum für Gesellschaftsanalyse und politische Bildung in Vollzeit (39 Stunden/Woche). Teilzeit ist grundsätzlich möglich. Die Stelle ist befristet bis zum 15.09.2027.
Aufgaben:
- Konzeption und Umsetzung feministischer Projekte, insbesondere im Kontext der Themenlinie Sorgende Städte / feministisches Vergesellschaften, queer-feministische Politiken der sozialen Daseinsvorsorge sowie Praxen eines intersektionalen Antifaschismus
- strategische Analyse aktueller Entwicklungen zum Verhältnis Krise der Sozialen Reproduktion und Vielfachkrise des Kapitalismus, geschlechtsspezifische Gewalt in diesem Kontext sowie zur Rolle von Verschiebungen im Geschlechterverhältnis für politische Rechtsentwicklung
- wissenschaftliche und politische Begleitung von Strategiedebatten im linken Feld unter besonderer Berücksichtigung geschlechterpolitischer Fragen sowie Erarbeitung eigener Analysen, Artikel, Studien und Dossiers
- Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, insbesondere inhaltliche und strategische Nachbereitung der Konferenz „Feministisch vergesellschaften – her mit dem ganzen Leben“ (September 2026) sowie inhaltliche und organisatorische Begleitung des in Gründung befindlichen Gesprächskreises Feminismus
- Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen der Stiftung, u.a. Absicherung von feministischen Themen bei größeren Stiftungsveranstaltungen
- Repräsentation der Stiftung in lokalen wie internationalen feministischen Netzwerken, Bündnissen und Veranstaltungen
- Erstellung von Publikationen und öffentliche Präsentation der Inhalte
- strategische Schwerpunktsetzung und flexible Reaktion auf aktuelle Entwicklungen im Themenfeld auch mit Blick auf internationale Tendenzen
- Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung im Bereich Feminismus – im genannten Zeitraum, insbesondere die redaktionelle Mit-Verantwortung für die Ausgabe 1/2027 der Zeitschrift LuXemburg (in Zusammenarbeit mit der FLINTA-Redaktion der Zeitschrift)
Anforderungsprofil:
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, vorzugsweise in Sozial-, Politik-, Wirtschafts- und Geschichtswissenschaften oder vergleichbaren Disziplinen
- eigene analytische und/oder strategische Beiträge im Feld feministischer Klassenpolitik, Umbrüche im Geschlechterverhältnis im Kontext der organischen Krise des Kapitalismus
- fundierte Kenntnisse der feministischen Netzwerke und Bewegungen im internationalen Maßstab, ihrer Entwicklungen, gegenwärtigen Herausforderungen und strategischen Debatten
- gute Kenntnis des Akteursraums parlamentarischer sowie außerparlamentarischer linker Politik (v. a. Deutschland)
- eigenes Engagement oder enge praktische Erfahrungen im feministischen Feld, gute Kenntnisse der zentralen Akteure
- analytisches Denkvermögen, politisches Urteilsvermögen und strategisches Planungsverständnis im Kontext gesellschaftlicher Machtverhältnisse
- souveränes Auftreten und kommunikative Kompetenz im Umgang mit unterschiedlichen Akteur*innen von Gewerkschafter*innen, Bewegungsakteur*in-nen über Wissenschaftler*innen und Politiker*innen bis hin zu internationalen Partner*innen.
- Erfahrung in politischer Bildungsarbeit, Projektmanagement und Öffentlichkeits-arbeit (z. B. Publikationen, Veranstaltungsorganisation, Redaktionsarbeit)
- Eigeninitiative, Organisationstalent, Bereitschaft zu Dienstreisen und teilw. Arbeit am Wochenende
- Bereitschaft zur Arbeit in Teamzusammenhängen sowie zum bereichsübergrei-fenden Arbeiten innerhalb der Stiftung
- sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, gute Englischkenntnisse, Spanischkenntnisse erwünscht
Wir bieten:
- flexibles Arbeitszeitmodell
- Möglichkeit zur mobilen Arbeit im Rahmen der Betriebsvereinbarung
- Bezahlung nach dem TVöD Bund
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Zuschuss zum Deutschlandticket
- gesundheitliche Prävention
- umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten
- barrierearme Räumlichkeiten (Berlin)
- ein respektvolles Miteinander
Der Arbeitsort ist Berlin. Das Entgelt sowie alle weiteren Arbeitsbedingungen richten sich nach TVöD (Bund). Es handelt sich um eine Stelle, die der Entgeltgruppe 13 TVöD (Bund) zugeordnet ist.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, bestehenden gesellschaftlichen Benachteiligungen entgegenzuwirken (entsprechend §5 AGG/ Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz). In diesem Zusammenhang fordern wir:
- Frauen*, nicht-binäre, inter- und transgeschlechtliche Menschen
- Menschen mit internationaler Biografie und/oder Rassismus-Erfahrung,
- Menschen mit Schwerbehinderung
- Menschen jeglicher Nationalität, Religion und sexueller Orientierung
- Menschen mit anderen zur Benachteiligung/Diskriminierung führenden Merkmalen,
die die Voraussetzungen der Stellenbeschreibung erfüllen, ausdrücklich zur Bewerbung auf.
Geeignete schwerbehinderte Menschen werden vorrangig berücksichtigt, sofern sie mit Ausnahme der körperlichen Eignung über die gleiche Qualifikation verfügen. Dabei werden wiederum schwerbehinderte Frauen (§ 154 Abs. 1 Satz 2 SGB IX), non-binäre, intergeschlechtliche und Transpersonen sowie schwerbehinderte BIPoC besonders berücksichtigt.
Aussagekräftige Bewerbungen bitte bis zum 23.10.2026 über unser Bewerber*innen-Portal:https://bewerberweb-lai04.krz.de/2855#positions
Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich am 11.11.2026 in Berlin statt.