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Sozialarbeiter*in (m/w/d) für die Stellvertretende Leitung des Jugend- und Kulturcafes im Jugendamt der Stadt Dortmund

Stadt Dortmund
locationDortmund, Deutschland
VeröffentlichtVeröffentlicht: Gestern
Bildung und Soziales

Beim Jugendamt ist im Bereich 51/4 - Kinder- und Jugendförderung - zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als stellvertretende Leitung des Jugend- und Kulturcafés (m/w/d)

zu besetzen.

Teilzeitmodelle sowie eine flexible Arbeitszeitgestaltung sind grundsätzlich möglich – allerdings orientiert an den dienstlichen Erfordernissen.

Die Planstelle ist nach Entgeltgruppe S 11b TVöD-V/SUE bewertet.

Die Ausschreibung richtet sich an Diplom-Sozialarbeiter*innen, Diplom-Sozialpädagog*innen bzw. Bachelor of Arts/Soziale Arbeit mit staatlicher Anerkennung.

Das Jugend- und Kulturcafe Rheinische Straße (JKC) ist eine zentrale Einrichtung und liegt am Rand des Dortmunder Unionviertels. Das Unionviertel ist ein hoch verdichtetes Quartier in der westlichen Innenstadt. Es ist geprägt durch einen hohen Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund und Familien mit vielfältigen sozialen Fragestellungen.

Die Zielgruppe sind Dortmunder Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 – 27 Jahren. Als zentrale Einrichtung werden Jugendliche aus allen Stadtbezirken angesprochen und für jugendkulturelle Projekte akquiriert. Das Angebot des JKC ist vor allem mit jugendkulturellen Themen gefüllt und wird ständig den Bedürfnissen sowie den Stärken und Fähigkeiten der Besucher*innen angepasst. Darüber hinaus führt das JKC viele jugendkulturelle Veranstaltungen und Projekte in Kooperation mit Schulen, Vereinen und Jugendfreizeitstätten im gesamten Stadtgebiet durch.

Das Jugend- und Kulturcafé installiert kulturelle Veranstaltungen in unterschiedlichen Bereichen, wie beispielhaft Jamsessions, Vernissagen/Ausstellungen, Musikprojekte/Workshops, Graffiti- und Zeichenprojekte u.v.m. Zusammen mit dem Dortmunder MusikImbiss, ein zum DJ Mobil umgebauter Verkaufswagen, führt das Jugend- und Kulturcafé regelmäßig jugendkulturelle Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet durch. Bei der Programmgestaltung und der Weiterentwicklung des Profils des JKC liegt der Fokus auf der Beteiligung der Besucher*innen. Ein hohes Maß an Spontaneität und Kreativität ist zwingend erforderlich.

Folgende Aufgaben sind schwerpunktmäßig wahrzunehmen:

  • Stellvertretende Leitungsfunktion der Einrichtung
  • Mitarbeit an der Programmplanung der Einrichtung
  • Umsetzung fachlicher und politischer Vorgaben
  • Mitarbeit bei der Planung und Organisation der Ferienspiele
  • Ambulante und präventive Angebote sowie Angebote der Schuljugendarbeit
  • Bearbeiten von Projekt- und Förderanträgen
  • Zusammenarbeit mit Kooperationsorganisationen
  • Mobile Jugendkulturarbeit als Teil aufsuchender Jugendarbeit
  • Beteiligung von Jugendlichen an zukünftigen Aktionen
  • Planung/Durchführung von jugendkulturellen Aktionen in und um die Rheinische Straße 135 sowie im gesamten StadtgebietAufbau von jugendkulturellen Netzwerken
  • Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft nach § 78 SGB VIII in Vertretung

Durch die Öffnungszeiten von montags bis samstags in der Zeit von 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr sowie bei Veranstaltungen wird ein hohes Maß an Flexibilität und Einsatzbereitschaft erwartet. Die Arbeitszeit ist bei einer Tätigkeit in Vollzeit auf fünf Arbeitstage in der Woche über einen Dienstplan geregelt.

Bitte beachten Sie, dass sich insbesondere die Arbeitszeiten sowie die organisatorischen Rahmenbedingungen derzeit im Zuge eines Umorganisationsprozesses befinden und sich daher noch ändern können.

Sonderveranstaltungen und bedarfsgerechte Öffnungen der Einrichtungen auch samstags und sonntagsAufsuchende Arbeit: Bedarfsorientiert möglich sowie an zwei Wochenenden im Monat neben einer bedarfsgerechten Öffnung der Einrichtung

Bewerber*innen sollten über Kenntnisse und Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit sowie in der Jugendkulturarbeit verfügen. Die Bereitschaft, sich fehlende Kenntnisse anzueignen, ist Voraussetzung.

Sensibilität, Belastbarkeit und Konfliktfähigkeit sind unverzichtbar. Kommunikations- und Durchsetzungsfähigkeit werden vorausgesetzt. Eine interkulturelle Kompetenz wird vorausgesetzt.

Wünschenswert wäre der Besitz des Führerscheins Klasse B und die Bereitschaft einen Sprinter zu fahren.

Die Stadt Dortmund bereits 2011 die "Charta der Vielfalt" unterzeichnet und ist Trägerin des Prädikats Total E-Quality – Engagement für Chancengleichheit und Diversity. Bewerbungen von Schwerbehinderten sind erwünscht.

Wir sind eine welt- und kulturoffene Stadt. Es entspricht unserem Selbstverständnis, allen Menschen in der Stadt gleiche Teilhabe und Chancen auf allen Ebenen der Gesellschaft zu ermöglichen. Chancengerechtigkeit, Gleichstellung und der Umgang mit Interkulturalität sowie der Vielfalt der Lebensentwürfe sind daher notwendige und unverzichtbare Elemente unseres Verwaltungshandelns.