Softwarearchitektin bzw. Softwarearchitekt (m/w/d) für die IT-Verfahrensbetreuung
Das Bundesamt für Justiz (BfJ) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz mit rund 1.400 Beschäftigten in Bonn. Als zentraler Dienstleister der Bundesjustiz suchen wir für eine unbefristete Einstellung
eine Softwarearchitektin bzw. einen Softwarearchitekten (m/w/d)
in Referat V 3 (IT-Verfahrensbetreuung), Fachgebiet V 33 (IT-Verfahrensbetreuung 3).
Das Referat V 3 gewährleistet den sicheren und stabilen Betrieb der zentralen IT-Anwendungen, welche die Fachverfahren des BfJ tragen. Aufgabe ist es, diese Systeme nicht nur verlässlich bereitzustellen, sondern ihre Architektur nachhaltig und zukunftssicher weiterzuentwickeln. Dabei stehen Qualität, Sicherheit und Wartbarkeit der Lösungen an erster Stelle, um die Arbeitsfähigkeit der Fachabteilungen jederzeit langfristig sicherzustellen.
Ihre Aufgaben:
- Konzeption robuster Systemarchitekturen: Design und Weiterentwicklung nachhaltiger, wartbarer Architekturen für den langfristigen Betrieb
- Gewährleistung von Sicherheit und Compliance: Sicherstellung der IT-Sicherheit und Einhaltung aller Governance-Vorgaben im gesamten Software-Lebenszyklus
- Steuerung von Modernisierung und Neuentwicklung: Technische Führung bei der Ablösung von Altverfahren sowie Begleitung von Neuentwicklungen
- Qualitätssicherung: Prüfung interner und externer Entwicklungsleistungen (Code/Architektur)
- Fachberatung und Machbarkeit: Beratung bei der Machbarkeit von Anforderungen und Durchführung technischer Machbarkeitsanalysen
Ihr Profl:
- Hochschulabschluss (Bachelor oder gleichwertig) der Fachrichtungen Informatik, Mathematik, Physik oder einschlägiger Ingenieur- oder Naturwissenschaften mit IT-Bezug oder
- Hochschulabschluss einer anderen Fachrichtung mit Berufserfahrung in den Aufgabengebieten der ausgeschriebenen Stelle
- praktische Erfahrung mit modernen Programmiersprachen, Softwarearchitekturen und den dazugehörigen Plattformen (z. B. JBoss/WildFly/Tomcat, Java, C++, C#, JavaScript oder .Net)
- Erfahrung bei der Mitarbeit in IT-(Software-)Projekten
- Kenntnisse im Bereich der IT-Sicherheit, im IT-Grundschutz BSI und der Softwaremodellierung (UML, BPMN)
- gutes Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift, Deutschkenntnisse mindestens in Niveau B2
- Berufserfahrungen in der Softwareentwicklung oder Softwarearchitektur sind wünschenswert
- Fähigkeit zur logischen und kreativen Problemlösung
- Team- und Kooperationsfähigkeit, Empathie sowie gewissenhafte und serviceorientierte Arbeitsweise
- Bereitschaft, sich auch in rechtliche Fragestellungen einzuarbeiten
- eine Erklärung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz bzw. die Bereitschaft, sich einer Sicherheitsüberprüfung (SÜ2) zu unterziehen
Wir bieten:
- für Tarifbeschäftigte eine Vergütung nach E 12 TVöD Bund
- für Beamtinnen und Beamte eine Besoldung bis A 12 BBesO im Wege der Abordnung mit dem Ziel der Versetzung
- spätere Möglichkeit der Verbeamtung bei Vorliegen der Voraussetzungen
- leistungsorientierte Bezahlung, betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen, ggfs. Gewährung von Trennungsgeld oder Umzugskostenvergütung
- familienfreundliche Teilzeitmodelle, gleitende Arbeitszeit mit der Möglichkeit des Stundenausgleichs durch Gleittage
- vielfältige Karrierechancen und spannende Aufgabengebiete mit einem Mehrwert für die Gesellschaft
- Weiterentwicklung durch individuelle Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
- Zuschuss zum Deutschlandticket
- Standortsicherheit Bonn und sehr gute Anbindung an den ÖPNV
Die Stellenbesetzung kann erst nach erfolgreich abgeschlossener Sicherheitsüberprüfung (SÜ2) erfolgen. Eine Bewerbung ist bereits ohne eine abgeschlossene Sicherheitsüberprüfung möglich.
Der Arbeitsplatz kann grundsätzlich in Teilzeit besetzt werden.
In Abhängigkeit von der Bewerbendenlage kann ggf. eine zusätzliche befristete Fachkräftezulage in Betracht kommen.
Zudem ist das Bundesamt für Justiz bestrebt, den Anteil von Frauen im Bereich der Informationstechnik zu erhöhen und fordert daher qualifizierte Bewerberinnen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleicher Eignung werden Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz bevorzugt berücksichtigt.
Begrüßt werden Bewerbungen aller Menschen unabhängig von ihrer kulturellen und sozialen Herkunft, ihrer Religion und Weltanschauung, ihrem Alter sowie ihrer sexuellen Identität oder Orientierung.
Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen werden bei gleicher Eignung nach Maßgabe des SGB IX bevorzugt berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
Bei ausländischen Bildungsabschlüssen ist der Nachweis der Anerkennung in Deutschland bzw. der Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss erforderlich. Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unter www.kmk.org/zab (http://www.kmk.org/zab) .
Für Ihre Bewerbung ist zwingend das unter www.bundesjustizamt.de/stellenausschreibungen (http://www.bundesjustizamt.de/stellenausschreibungen) eingestellte Bewerbungsformular zu nutzen. Dort finden Sie auch unsere Datenschutzhinweise. Das Bewerbungsformular ist Ihrer Bewerbung ausgefüllt beizufügen.
Richten Sie Ihre vollständige Bewerbung (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Zertifikate) mit dem Bewerbungsformular (als separate PDF-Datei) bis spätestens
29. März 2026
in elektronischer Form an: bewerbungen@bfj.bund.de (mailto:bewerbungen@bfj.bund.de)
(mit zwei Anlagen jeweils als PDF-Datei mit max. 8 MB)
oder
an folgende Adresse: Bundesamt für Justiz
Personalgewinnung
53094 Bonn
zum Aktenzeichen 2320/6 - P1 39/2026.
Für Inhaberinnen und Inhaber von De-Mail-Konten ist der Zugang für eine verschlüsselte Zusendung über das Postfach post@bundesjustizamt.de-mail.de (mailto:post@bundesjustizamt.de-mail.de) eröffnet.
Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt.
Bei Rückfragen stehen in der Personalverwaltung Frau Schäfer (Tel. 0228 99 410-6017) sowie für den Fachbereich Herr Dr. Reichartz (Tel. 0228 99 410-6643) gerne zur Verfügung.
- Referat I 1 –