Sachbearbeitung (m/w/d) Kriminaldauerdienst/Kriminaltechnik und Kriminaltechnik/Qualitätssicherung
Tätigkeitsprofil:
Der Arbeitsplatz KDD/KT umfasst u. a. folgende Aufgabenfelder:
- Mitwirkung bei der Aufnahme von Delikten u.a. der schweren Gewalt-, Sexual- und Eigentumskriminalität sowie von Todesermittlungssachen
- Spurensuche und -sicherung an Tatorten, PKW, Gegenständen, Personen, Leichen und an sonstigen Spurenträgern; Fotografische Dokumentation von Tat- bzw. Ereignisorte
- Verantwortliches Erstellen von umfangreichen Tatbefund- und Spurensicherungsberichten; Anfertigung maßstabsgerechter Tatortskizzen und Bildberichte
- Einsatz von spezieller Vermessungs-/Fototechnik und/oder forensischer Lichtquellen zur Spurensuche und Tatortdokumentation, wie z. B. 3D-Laserscanner und „Pixplorer“-Kamera.
- Beratung der Wachgruppenleitung bei kriminaltechnischen Fragestellungen
- Anlassbezogene Mitwirkung in Mord-/Sonderkomissionen pp.; Beratung der Moko/Soko-Leitung
- Durchführung von erkennungsdienstlichen Behandlungen und Abnahme von Mundhöhlenabstrichen
- Vertreten der Arbeitsergebnisse vor Gericht
Der Arbeitsplatz KT/QS umfasst u. a. folgende Aufgabenfelder:
- Selbständige und verantwortliche Durchführung der Tatortarbeit und der Sicherung von Spuren
- Verantwortliches Erstellen von umfangreichen Tatbefund-, Spurensicherungs- und Untersuchungsanträgen; Anfertigung von Tatortskizzen und Bildberichten
- Verantwortliches Organisieren und Strukturieren der Spurensicherungsarbeit im Team an spurenintensiven Tatorten, wie z. B. bei Tötungsdelikten
- Spurensuche und -sicherung unter Einsatz von technischen und chemischen Spurensicherungsmitteln und Laborgeräten im kriminaltechnischen Labor und am Tatort, üblicherweise unter Verwendung von persönlicher Schutzausstattung und teilweise von Atemschutz
- Einsatz von spezieller Vermessungs-/Fototechnik und/oder forensischer Lichtquellen zur Spurensuche und Tatortdokumentation, wie z. B. 3D-Laserscanner und „Pixplorer“-Kamera. Bildbearbeitung mit Adobe-Photoshop und anderen Bildbearbeitungsprogrammen
- Durchführung von erkennungsdienstlichen Behandlungen; Abnahme von Vergleichsfingerabdrücken und Mundhöhlenabstrichen
- Qualitätssicherung in der Kriminaltechnik
- Beratung der Ermittlungsbereiche über Untersuchungsmöglichkeiten und Erfolgsaussichten.
- Pflege und Bearbeitung von Daten in den polizeilichen Fach- und Verwaltungssystemen
- Assistenz der Dienststellenleitung und der Führungskräfte
- Mitwirkung bei interner Öffentlichkeitsarbeit
Anforderungsprofil:
Sie können sich bewerben, wenn Sie über
- ein abgeschlossenes Forensikstudium oder einen vergleichbaren Studiengang mindestens mit einem Bachelorabschluss oder
- einer abgeschlossenen Ausbildung in einem technischen Beruf oder als Fotograf/in (m/w/d)
verfügen.
Der Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse B sowie regelmäßige Fahrpraxis sind erforderlich.
Weiterhin ist es erforderlich, dass Mitarbeitende in der Kriminaltechnik die Fahrerlaubnisklasse C1E absolvieren, da diese Fahrerlaubnis zum Führen eines Tatortfahrzeugs (über 3,5 t. und Anhänger) erforderlich ist. Die Fahrerlaubnis kann im Nachgang dienstlich erworben werden.
Die abwechslungsreichen Tätigkeiten verlangen eine ausgeprägte psychische Stabilität. Die Arbeit an Leichen, vor allem bei Tötungsdelikten, bei fortgeschrittenen Leichenerscheinungen oder bei Kindern kann sehr belastend sein.
Auch ist eine gute physische Konstitution und Belastbarkeit erforderlich, da Tatortarbeit über viele Stunden an schwer zugänglichen Orten erfolgen kann, auch nachts, bei Kälte und Hitze, in Schutzkleidung, auf Leitern oder auch unter Atemschutz.
Erforderlich sind zudem eine ausgeprägte kommunikative Kompetenz und sicheres Auftreten sowie die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte adressatengerecht zu vermitteln.
Die Bereitschaft zur Arbeitsleistung zu ungünstigen Zeiten im Rahmen von besonderen Einsätzen am und ggf. auch außerhalb des Dienstortes im Rahmen von geschlossenen Einsätzen, in Mord-/Sonderkommissionen pp., zur Leistung von (Ruf-)Bereitschaft sowie zu Einsätzen außerhalb der Regelarbeitszeit (Nachtzeit, Wochenende) wird vorausgesetzt.
Die Bereitschaft und Befähigung, sich umfassende Kenntnisse im Bereich der Spurensuche und -sicherung inkl. der dazu notwendigen Rechtsnormen sowie im Umgang mit den polizeiinternen DV-Anwendungen und Programmen anzueignen, wird vorausgesetzt.