Sachbearbeiterin*in im gehobenen Justizdienst (m/w/d)
Tätigkeitsprofil:
Bei der Staatsanwaltschaft Neuruppin ist zum nächst möglichen Zeitpunkt eine Stelle
als Sachbearbeiterin*in im gehobenen Justizdienst (m/w/d)
(Besoldungsgruppe A9 bzw. EG 9 bTV-L)
unbefristet zu besetzen.
Aufgabengebiete
- Bearbeitung von Personalangelegenheiten auf dem Gebiet des Tarif- und Beamtenrechts, insbesondere: Begründung und Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen einschließlich der Vornahme tariflicher Eingruppierungen
- sonstige Personalsachbearbeitung einschließlich Beratung der Mitarbeitenden (z. B. Arbeitsbefreiungen, Urlaub, Sonderurlaub, Elternzeit, Arbeits- und Dienstunfähigkeit, Änderung der Arbeitszeit, Umsetzungen, Versetzungen, Höher- und Herabgruppierungen, Anträge auf Nebentätigkeit)
- Durchführung der notwendigen Gremienbeteiligungen
- Durchführung BEM für den mittleren Dienst
- Personalplanung und- einsatz als Gruppenleiter des mittleren Dienstes mit Ausnahme des Wachtmeisterdienstes
- Mitwirkung bei Disziplinarmaßnahmen (z. B. Kündigungen, Abmahnungen, Ermahnungen)
- Durchführung von gesetzlichen Schutzvorschriften für Beschäftigte (Mutterschutzgesetz, Schwerbehindertengesetz usw.)
- Erstellung von personalrelevanten Dokumenten wie Arbeitsverträgen, Zeugnissen unter Berücksichtigung der aktuellen gesetzlichen Bestimmungen, Tarifverträgen und Richtlinien
- Erstellung von Tätigkeits- und Dienstpostenbeschreibung mit der entsprechenden tarif- bzw. beamtenrechtlichen Bewertung
- Erstellung von Personalübersichten
- Bearbeitung von Verwaltungsvorgängen (z. B. Haushalt und Beschaffung)
Wir bieten Ihnen u.a.:
- eine Beschäftigung bei einem zuverlässigen, krisensicheren und wertschätzenden Arbeitgeber
- eine flexible Arbeitszeitgestaltung (Gleitzeit)
- ein betriebliches Gesundheitsmanagement
- die Möglichkeit zum Bezug eines vom Arbeitgeber mit 15 Euro bezuschussten VBB-Firmentickets bzw. Deutschlandtickets-Job
- 30 Tage Erholungsurlaub im Kalenderjahr sowie bezahlte Freistellung am 24.12. und 31.12.
- Team-Tage für die Mitarbeitenden und anderen behördeninterne Events
Bewertung der Stelle:
Die zu besetzende Stelle ist – bei Vorliegen der persönlichen und tariflichen/formalen Voraussetzungen – bis zur Entgeltgruppe E 9 b TV-L oder A 9 bewertet.
Anforderungsprofil:
Formale Anforderungen
- Laufbahnbefähigung für den nichttechnischen gehobenen Verwaltungsdienst bzw. für Tarifbeschäftigte ein abgeschlossenes einschlägiges Fachhochschulstudium (Bachelor bzw. FH-Diplom für den Bereich der öffentlichen Verwaltung) oder gleichwertige Fähigkeiten
- eine erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung und mehrjährige einschlägige Berufserfahrung als Personalsachbearbeiter/in in einem der ausgeschriebenen Position vergleichbaren Arbeitsgebiet
- Wünschenswert sind Erfahrungen im Bereich der Justiz
Persönliche Anforderungen
- mehrjährige berufliche Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung oder mindestens 5- jährige einschlägige Berufserfahrung in einem der ausgeschriebenen Position vergleichbaren Arbeitsgebiet
- schnelle Auffassungsgabe sowie sorgfältige und lösungssichere Arbeitsweise
- sehr gute Organisationsfähigkeit sowie soziale Kompetenz
- hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit
- Bereitschaft zur selbständigen Arbeit und Teamfähigkeit
- hohe Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit
- Bereitschaft zur Fortbildung
- Fähigkeit zur Führung von Mitarbeitenden
- Einfühlungsvermögen, Verhandlungsgeschick sowie sicheres und kommunikatives Auftreten
- sichere Anwenderkenntnisse der Standardsoftware MS Office
Einzureichen sind folgende Unterlagen:
- Anschreiben
- tabellarischer Lebenslauf
- Nachweis des geforderten Abschlusses (Bachelor, FH- Diplom etc.)
- Arbeitszeugnisse
- ggf. Seminar-/ Weiterbildungsunterlagen
Die Bewerberauswahl erfolgt unabhängig von Geschlecht, Behinderung, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Die Tätigkeit ist grundsätzlich für Teilzeitbeschäftigte geeignet. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, erfolgt die Prüfung der Teilzeitwünsche im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten.
Das Aufgabengebiet ist für schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Menschen grundsätzlich geeignet. Schwerbehinderte Bewerber* innen werden bei gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Zur Wahrung der Interessen ist der Bewerbung ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen.
Wir erheben und verarbeiten personenbezogene Daten gem. § 26 BbgDSG zweckgebunden für die Besetzung der o.a. Stelle. Diese Daten werden an die mit der Durchführung des Stellenbesetzungsverfahren beauftragten Mitarbeitenden der Staatsanwaltschaft Neuruppin weitergegeben. Eine darüberhinausgehende Nutzung oder Weitergabe der Bewerbungsdaten an Dritte erfolgt nicht.
Bewerberinnen und Bewerber, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, fügen der Bewerbung bitte unter Angabe der personalaktenführenden Dienststelle eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in ihre Personalakte bei.
Die Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Anderenfalls erklärt sich die Bewerberin/ der Bewerber damit einverstanden, dass die Bewerbungsunterlagen auch im Falle einer erfolglosen Bewerbung für die Dauer von zwei Monaten nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens aufbewahrt und anschließend nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes vernichtet werden.
Eine Zusendung von Eingangsbestätigungen und Zwischennachrichten ist nicht vorgesehen. Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass eine Kostenerstattung für Auslagen/Reisekosten im Rahmen des Bewerbungsverfahrens nicht möglich ist.
Fühlen Sie sich durch die beschriebenen Aufgabengebiete angesprochen und erfüllen die Voraussetzungen? Dann freuen wir uns über ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 31. März 2026 entweder per Post an:
Die Leitende Oberstaatsanwältin
der Staatsanwaltschaft Neuruppin
- Personalverwaltung -
Feldmannstr.1
16816 Neuruppin
oder per E-Mail an:
Bewerbungen@np.sta.brandenburg.de
Auskünfte zu dieser Stellenbeschreibung erteilt Frau Puschke (03391-515 - 3701) oder Frau Schiller (03391-515 - 3521).
Bewerbungsschluss: 31. März 2026