Regierungsbeschäftigte/-r (w/m/d) beim Zentralen Erkennungsdienst (ZED)
Bei der Kreispolizeibehörde des Ennepe-Ruhr-Kreises (KPB) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle in der Direktion Kriminalität, Kriminalkommissariat 3, als
Regierungsbeschäftigte/-r (w/m/d) beim Zentralen Erkennungsdienst (ZED)
neu zu besetzen.
Die KPB Ennepe-Ruhr-Kreis ist eine von 47 Kreispolizeibehörden des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Behörde ist gegliedert in die Direktionen Gefahrenabwehr / Einsatz, Kriminalität, Verkehr und Zentrale Aufgaben sowie den Leitungsstab. Die ausgeschriebene Stelle ist in der Direktion Kriminalität angesiedelt.
Das Arbeitsverhältnis richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) in der aktuell gültigen Fassung.
Funktion:
Stellenbewertung:
Befristung:
Regelarbeitszeit:
Organisatorische Anbindung
Formale Voraussetzungen
- 1. Verwaltungsprüfung im kommunalen Verwaltungsdienst (Abschluss des Angestellten-/Verwaltungslehrgangs I) und mindestens 3 Jahre Berufserfahrung im öffentlichen Dienst
- ODER
- Abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im öffentlichen Dienst
- ODER
- Abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich Technik, Handwerk, Medizin oder Handel (Büro-, Industrie-. Bankkaufmann/-frau oder Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel oder Einzelhandel mit mindestens dreijähriger Leitungsfunktion) und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung
- ODER
- Abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens 3 Jahre Berufserfahrung als Regierungsbeschäftigte/-r im Bereich der Polizei
Weitere Voraussetzungen
- Gültige Fahrerlaubnis der Klasse B
Erfolgskritische Aufgaben
- Selbständige Tatortspurensuche und -sicherung im Rahmen von Straftaten, Brandorten, ungeklärten Todesfällen, ggfls. schweren
- Tatortfotografie
- Fachgerechte Sicherung von Asservaten/ fachgerechter Umgang mit Asservaten (Spurenträgern)
- Dokumentation der Tatortarbeit
- Bewertung von Spuren hinsichtlich Auswertbarkeit
- Aufbereitung des gesicherten Spurenmaterials zum Zweck der Auswertung und der Begutachtung durch Sachkundige
- Fertigung von Berichten, Lichtbildmappen, Listen
- Durchführung erkennungsdienstlicher Behandlungen und Einpflegen in polizeiliche Vorgangssysteme
- Unterstützung bei Leichenschauen, Teilnahme an Obduktionen zur Identifizierung und ergebnisbezogenen Fotografie
- Qualitätssicherung
Erfolgssichernde Kompetenzmerkmale
- Hohe physische/psychische Belastbarkeit und Verantwortungsbewusstsein
- Gute Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift
- Eigenständigkeit
- Teamfähigkeit / soziale Kompetenz
- Organisationstalent
- Fähigkeit zum strategischen Denken
Es wird der Hinweis gegeben, dass insbesondere die Tatortarbeit an unwegsamen Stellen erfolgen kann und das Tragen von Schutzausrüstung erforderlich ist, die gestellt wird.
Bitte beachten Sie, dass das Vorliegen gerichtlicher Vorstrafen sowie anhängiger Straf- bzw. Ermittlungsverfahren zum Ausschluss vom Verfahren führen kann.
Die vorherige Kontaktaufnahme02333 - 9166 9300
Bei sonstigen Rückfragen zum Bewerbungsverfahren wenden Sie sich bitte an die Direktion Zentrale Aufgaben, SG ZA 21, Frau Sudmann, unter der Rufnummer 02333 - 9166 3214
Bewerbungstermin:
Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den vollständigen Bewerbungsunterlagen laden Sie bitte bis zum
17.09.2026
online über das Jobportal www.jobs.polizei.nrw
Für die Anreise zum Vorstellungsgespräch werden keine Reisekosten erstattet.
Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht und werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Das Land Nordrhein-Westfalen ist weiter bestrebt, die Einstellung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen zu fördern. Bewerbungen von schwerbehinderten und diesen gleichgestellten Menschen im Sinne des § 2 Abs. 3 Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX) sind daher ebenfalls ausdrücklich erwünscht.
Die Wahrnehmung der Tätigkeit in Teilzeitbeschäftigung ist möglich und wird ernsthaft geprüft. Die Stelle ist jedoch insgesamt in vollem Umfang zu besetzen.
Als familienfreundliche Behörde und Kooperationspartnerin im Netzwerk www.arbeiten-pflegen-leben.de