Referent*in Neonazismus, Faschisierung und Antifaschismus im Bereich Gesellschaftsanalyse und politische Bildung …
Tätigkeitsprofil:
Ausschreibung
Referent*in Neonazismus, Faschisierung und Antifaschismus
im Bereich Gesellschaftsanalyse und politische Bildung
(w/d/m, Vollzeit, befristet)
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung sucht zum 01.10.2026 eine*n Referent*in zum Thema Neonazismus / Faschisierung und Antifaschismus im Zentrum für Gesellschaftsanalyse und politische Bildung der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Die Stelle umfasst 100% (39 Stunden/Woche). Die Stelle ist bis zum 31.07.2029 befristet.
Aufgaben:
- Konzeption, Umsetzung und Weiterentwicklung (multimedialer) politischer Bildungsformate zu Ideologien der Ungleichwertigkeit inkl. Evaluation und Feedbackprozessen
- Wissenschaftlich fundierte Analyse rechter und autoritärer Entwicklungen in Deutschland, einschließlich Akteurs -Netzwerken, Strategien, Ideologien und gesellschaftlicher Verankerung sowie Gegenbewegungen
- Analyse von Faschisierungstendenzen in Deutschland
- Aufbereitung und Vermittlung von Studien zu politischen Einstellungen in der Bevölkerung
- Entwicklung von Bildungsstrategien und- Formaten, insbesondere zur Stärkung antifaschistischer Initiativen (besonders im ländlichen Raum)
- Netzwerkarbeit mit postmigrantischen, queeren und antifaschistisch Akteuren
- Organisation und Koordination von Vernetzungsformaten und Fachveranstaltungen
- Erstellung von Publikationen und öffentliche Präsentation der Inhalte (z. B. Veranstaltungen für die Rosa-Luxemburg-Stiftung)
- Strategische Schwerpunktsetzung und flexible Reaktion auf aktuelle Entwicklungen im Themenfeld
Anforderungsprofil:
- Abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium (z. B. Sozial-, Politik-, Kulturwissenschaften) oder eine vergleichbare Qualifikation
- Fundierte Kenntnisse in der Analyse rechter Strukturen und Ideologien sowie deren gesellschaftlicher Verankerung
Umfangreiche Kenntnisse zu Geschichte und aktuellen Entwicklungen extrem rechter Strukturen und Akteure in Deutschland - Erfahrungen in der politischen Bildungsarbeit mit postmigrantischem, queeren und /oder antifaschistischem Schwerpunkt sowie der Arbeit in zivilgesellschaftlichen Netzwerkstrukturen
- Teamorientierung und kooperative, partizipative, nicht-hierarchische Arbeitsweise
- Transparente Wissensweitergabe und Förderung offener Zusammenarbeit
- Reflektierter Umgang mit Macht- und Geschlechterverhältnissen
- Verbindliche Kommunikation und hohe Zuverlässigkeit in Absprachen
- Projektmanagement- und Organisationserfahrung
- Gute Kenntnisse der Bereiche der RLS und motivierte Zusammenarbeit mit ihnen
- Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift; gute Englischkenntnisse
- Bereitschaft zur gelegentlichen Arbeit in den Abendstunden und am Wochenende
- Bereitschaft für bundesweite Dienstreisen
- Sicherer Umgang mit gängiger Software (MS Office, Online-Tools, CMS)
Wir bieten:
- flexibles Arbeitszeitmodell
- Möglichkeit zur mobilen Arbeit im Rahmen der Betriebsvereinbarung
- Bezahlung nach dem TVöD Bund
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Zuschuss zum Deutschlandticket
- gesundheitliche Prävention
- umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten
- barrierearme Räumlichkeiten (Berlin)
- ein respektvolles Miteinander
Der Arbeitsort ist Berlin. Das Entgelt sowie alle weiteren Arbeitsbedingungen richten sich nach TVöD (Bund). Es handelt sich um eine Stelle, die der Entgeltgruppe 13 TVöD (Bund) zugeordnet ist.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, bestehenden gesellschaftlichen Benachteiligungen entgegenzuwirken (entsprechend §5 AGG/ Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz). In diesem Zusammenhang fordern wir:
- Frauen*, nicht-binäre, inter- und transgeschlechtliche Menschen
- Menschen mit internationaler Biografie und/oder Rassismus-Erfahrung,
- Menschen mit Schwerbehinderung
- Menschen jeglicher Nationalität, Religion und sexueller Orientierung
Menschen mit anderen zur Benachteiligung/Diskriminierung führenden Merkmalen,
die die Voraussetzungen der Stellenbeschreibung erfüllen, ausdrücklich zur Bewerbung auf.
Geeignete schwerbehinderte Menschen werden vorrangig berücksichtigt, sofern sie mit Ausnahme der körperlichen Eignung über die gleiche Qualifikation verfügen. Dabei werden wiederum schwerbehinderte Frauen (§ 154 Abs. 1 Satz 2 SGB IX), non-binäre, intergeschlechtliche und Transpersonen sowie schwerbehinderte BIPoC besonders berücksichtigt.
Aussagekräftige Bewerbungen bitte bis zum 12.08.2026 über unser Bewerber*innen-Portal: Bewerber Web
Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich am 8. oder 9. September 2026 in Berlin statt.