Referent:in (m/w/d) für das Projekt „Kompetenznetzwerk Antisemitismusprävention an Hochschulen“ (KoNHAP).
Tätigkeitsprofil:
Die Hochschulrektorenkonferenz(HRK) vertritt die Interessen der deutschen Hochschulen gegenüber Politik und Gesellschaft (www.hrk.de).
Die HRK sucht zum 01.10.2026 eine
Referent:in (m/w/d)
für das Projekt „Kompetenznetzwerk Antisemitismusprävention an Hochschulen“ (KoNHAP).
Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Die Mitgliedshochschulen werden in der HRK durch ihre Präsidien und Rektorate vertreten. Die HRK hat gegenwärtig 272 Mitgliedshochschulen, an denen rund 90 Prozent aller Studierenden in Deutschland immatrikuliert sind. Damit ist die Hochschulrektorenkonferenz die Stimme der Hochschulen gegenüber Politik und Gesellschaft und das zentrale Forum der gemeinsamen Meinungs- und Willensbildung im Hochschulsystem.
Worum es geht:
Das Projekt befasst sich mit der Vernetzung der Beauftragten gegen Antisemitismus an Hochschulen. Es dient dem Erfahrungsaustausch zu Antisemitismusprävention und -forschung sowie des Angebots von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, Netzwerkveranstaltungen und der Veröffentlichung von Handreichungen und Studien.
Darüber hinaus wendet sich das Projekt auch direkt an Hochschulen mit:
Antisemitismuskritischer Beratung von Hochschule: Interessierte Hochschulen können eine Vor-Ort-Analyse und Beratung zur Antisemitismusprävention erhalten. Ziel des Austauschs und der Beratung zu Strukturen und Vorgehen der Hochschulen ist eine nachhaltige und wirksame Präventionsarbeit zu gewährleisten.
Aktivierung von Hochschulangehörigen durch ein gezieltes Weiterbildungsprogramm: Das Programm soll in die Antisemitismusprävention an den Hochschulen integriert werden. Hier sollen insbesondere nicht unmittelbar betroffene Hochschulangehörige gezielt sensibilisiert und aktiviert werden. Beide Vorhaben werden von einer begleitenden Studie evaluiert und beraten.
Ihre Aufgaben:
- Mitwirkung an der Entwicklung und Umsetzung des Weiterbildungsprogramms
- Mitarbeit bei der Koordination der begleitenden Studie: Evaluation, Begleitung von Prozessen, Berichts- und Dokumentationsaufgaben,
- Kommunikation mit verschiedenen Status- und Interessengruppen sowie Präsentations- und Moderationsaufgaben.
Was wir bieten:
Die Stelle wird in Teilzeit (50%) besetzt und ist bis zum Projektende 30.11.2027 befristet. Die Vergütung erfolgt nach TV-L 13. Dienstort ist Berlin.
Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem anspruchsvollen Umfeld in Berlin Mitte, ein flexibles Arbeitszeitmodell mit Möglichkeiten zum anteiligen mobilen Arbeiten, eine betriebliche Altersvorsorge und vermögenswirksame Leistungen und ein vergünstigtes Deutschlandjobticket.
Die HRK setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerber:innen (m/w/d) bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Wir gewährleisten die berufliche Gleichstellung der Geschlechter und begrüßen ausdrücklich die Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.
Was Sie mitbringen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder Äquivalent) oder gleichwertige Qualifikation
- Relevante Berufserfahrung;
- Expertise in Antisemitismusbekämpfung/-prävention
- Idealerweise Kenntnisse der Antisemitismusforschung
- Kenntnisse des deutschen Hochschul- und Wissenschaftssystems sind vorteilhaft
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse (in Wort und Schrift)
- Konzeptionelles Denken, schnelle Auffassungsgabe, eigenständige Arbeitsweise
- Flexibilität, Engagement, Teamgeist, Organisationstalent; Bereitschaft zu Dienstreisen
- Präsentations- und Moderationskompetenzen; Fähigkeit zu adressatengerechter Kommunikation mit unterschiedlichen Zielgruppen
Inhaltliche Fragen zur ausgeschriebenen Stelle beantwortet Ihnen die Projektleiterin Frau Kathrin Ziemens (ziemens@hrk.de, 030-206292277).
Wir freuen uns auf Ihre elektronische Bewerbung inkl. Anschreiben, zusammengefasst in einer pdf-Datei, unter Angabe der Kennziffer 26-32-02 bis zum 28.08.2026 (Eingangsdatum) an die Geschäftsführerin der Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz, Frau Monika Dilba, Ahrstraße 39, 53175 Bonn, bewerbung@hrk.de.
Die Bewerbungsgespräche sind für den 16.09.2026 in der Berliner Geschäftsstelle der HRK vorgesehen.