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Referent/in für Rechtsvergleichung (m/w/d)

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Tätigkeitsprofil:

Beim Bundesverfassungsgericht ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Dienstposten für eine/einen Referentin/Referenten für Rechtsvergleichung (m/w/d) in Voll- oder Teilzeitbeschäftigung zu besetzen.

Die Stelle bietet vielfältige Einblicke in die Arbeit des Bundesverfassungsgerichts und die Gelegenheit, die dortige rechtsvergleichende Arbeit mitzugestalten.

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

  • wissenschaftliche Beantwortung ausländischer und internationaler rechtlicher Fragestellungen, im Einzelnen:
    • rechtsvergleichende Analysen insbesondere zur Unterstützung der Rechtsprechungstätigkeit des Bundesverfassungsgerichts
    • rechtsvergleichende Anfragen bei anderen Gerichten und sonstigen Expertinnen und Experten
    • Aufbereitung der rechtsvergleichenden Informationen für die Mitglieder und die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesverfassungsgerichts
  • eigenverantwortliche Durchführung rechtsvergleichender Schulungen für die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesverfassungsgerichts
  • Hilfestellung bei rechtsvergleichenden Recherchen von Mitgliedern und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bundesverfassungsgerichts
  • Weiterentwicklung der rechtsvergleichenden Strukturen am Bundesverfassungsgericht, einschließlich der Fortführung einer Dokumentationsstruktur

Anforderungsprofil:

Vorausgesetzt werden die Erste und Zweite juristische Staatsprüfung mit mindestens der Note „befriedigend“; alternativ zur Zweiten juristischen Staatsprüfung ein im Ausland erworbener rechtswissenschaftlicher Abschluss mit vergleichbarer Abschlussnote.

Darüber hinaus werden erwartet:

  • umfassende Kenntnisse im deutschen und vergleichenden Verfassungsrecht
  • vertiefte Kenntnisse in einer weiteren europäischen Rechtsordnung
  • hervorragende Englisch- und Deutschkenntnisse sowie sehr gute Kenntnisse der spanischen oder französischen Sprache, welche durch Sprachzertifikate, Bildungsabschlüsse oder vergleichbar nachgewiesen werden
  • praktische oder akademische Auslandserfahrung
  • Fähigkeit zur sicheren Erfassung ständig wechselnder Rechtsmaterien und komplexer Fragestellungen
  • ausgeprägte Methodenkompetenz
  • hohes Abstraktionsvermögen sowie ausgeprägte analytische und konzeptionelle Fähigkeiten
  • selbstständige, kreative und strukturierte Arbeitsweise sowie hohes Verantwortungsbewusstsein
  • hohe Belastbarkeit und ausgeprägte Teamfähigkeit
  • ausgeprägte Fähigkeit zur adressatenorientierten Kommunikation
  • ausgeprägtes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen

Erfahrung in rechtsvergleichender Arbeit oder akademischer Lehre ist von Vorteil.