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Referentin bzw. Referent (w/m/d) im Referat „Werkstätten für behinderte Menschen, Feststellungsverfahren …

Verwaltung

Wir suchen für das Referat „Werkstätten für behinderte Menschen, Schwerbehindertenrecht, Recht der sozialen Inklusion " im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen befristet bis zum 31.12.2029

eine Referentin bzw. einen Referenten (w/m/d)

Das Referat verantwortet die fachlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen für Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in der Eingliederungshilfe in Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren. Im Schwerbehindertenrecht führt das Referat die oberste Fach-aufsicht über die kommunalen Aufgabenträger und die Bezirksregierung Münster und wirkt an der Rechtssetzung des Bundes mit. Das Recht der sozialen Inklusion zielt auf eine um-fassende und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen mit Behinderungen ab. In allen Aufgabenbereichen arbeitet das Referat daran, die politischen und rechtlichen Bedingungen im Sinne einer inklusiven Gesellschaft kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Ihr Aufgabenbereich

  • Konzeption, Steuerung und Begleitung von Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Digitalisierung des Feststellungsverfahrens im Schwerbehindertenrecht auf Basis vorliegender Evaluationsergebnisse
  • Erarbeitung von Lösungsansätzen zur Verbesserung von Transparenz und Bürgerorientierung im Verwaltungsverfahren
  • Abstimmung und Koordination von Umsetzungsschritten mit der Bezirksregierung Münster, IT.NRW sowie beteiligten Ressorts innerhalb der Landesregierung
  • Fachliche Begleitung der Einführung des Europäischen Behindertenausweises (European Disability Card) einschließlich hieraus resultierender Anforderungen
  • Mitwirkung bei der Planung und Umsetzung erforderlicher Anpassungen des Fachverfahrens im Zusammenhang mit neuen rechtlichen und fachlichen Anforderungen.

Ihr fachliches Profil

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Master/Diplom) in den Bereichen Verwaltungswissenschaften, Public Management, Gesundheitswissenschaften/Public Health, Gesundheitsmanagement, Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik oder Verwaltungsinformatik

Von Vorteil sind

  • Kenntnisse des öffentlichen Verwaltungshandelns
  • Fähigkeit zur Analyse komplexer Fragestellungen
  • Erfahrungen in der Digitalisierung, Modernisierung oder Weiterentwicklung von Verwaltungsprozessen
  • Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Landes- und nachgeordneten Behörden
  • Erfahrungen in der Arbeit in behördenübergreifenden Arbeitsgruppen und Gremien

Ihre persönlichen Kompetenzen

  • Affinität zu digitalen Transformationsprozessen
  • analytisches und strategisches Denken
  • Selbstständigkeit, Eigeninitiative, Stresskompetenz
  • Kompetenz zur Entwicklung von Lösungsstrategien
  • Kommunikations- und Verhandlungs- sowie ausgeprägtes Organisationsgeschick
  • interkulturelle Kompetenz
  • Fähigkeit zur Kooperation und Teamarbeit
  • gute Kenntnisse in Standard-Software-Anwendungen

Unser Angebot

  • flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten (z. B. Möglichkeit von Teilzeit und Telearbeit, Stundenausgleich durch Gleittage)
  • Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Angebote zur Ferienbetreuung, Beratungsangebote)
  • umfassende Fortbildungsangebote zum Erwerb bzw. Ausbau fachlicher und persönlicher Kompetenzen sowie vielfältige Personalentwicklungsmöglichkeiten
  • eine befristete Einstellung im tariflichen Beschäftigungsverhältnis in Abhängigkeit von der Berufserfahrung bis zur EGr. 14 TV-L
  • ein aktives behördliches Gesundheitsmanagement
  • gute ÖPNV-Anbindung
  • „Weihnachtsgeld" (jährliche Sonderzuwendung), Betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberanteil

Allgemeine Hinweise

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen von Frauen werden daher nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Das Ministerium sieht sich der Gleichstellung von schwerbehinderten und nicht schwerbehinderten Beschäftigten in besonderer Weise verpflichtet und begrüßt deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Behinderung. Bei gleicher Eignung werden Bewerbungen schwerbehinderter Menschen und diesen gleichgestellten behinderten Menschen, vorbehaltlich gesetzlicher Regelungen, bevorzugt berücksichtigt.

Eine Abbildung der Vielfalt in unserer Gesellschaft bei unseren Beschäftigten ist uns wichtig. Deshalb sind Bewerbungen aller Menschen unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft, Nationalität, Geschlecht, geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung, Religion, Weltanschauung oder sozialer Herkunft ausdrücklich willkommen.

Bewerbungsverfahren

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit aussagefähigen Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, sonstige Nachweise) nur per E-Mail

bis zum 16. September 2026

an das E-Mail-Postfach: Bewerbungen_AbteilungVI@mags.nrw.de (Verlinkung hier

mit dem Betreff 665

und versenden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen in einer PDF-Datei. Zusätzlich benötigen wir von Ihnen den ausgefüllten Bewerbungsbogen

Unvollständige, nicht lesbare oder verschlüsselte Bewerbungen können im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt werden. Bewerbungen, die Unterlagen enthalten, die in einem virtuellen Speicher (Cloud) hinterlegt sind, werden aus Sicherheitsgründen vom Auswahlverfahren ausgeschlossen.

Mit Ihrer Bewerbung stimmen Sie zu, dass die erforderlichen Daten für das Auswahlverfahren vorübergehend gespeichert werden.

Datenschutzhinweise inklusive der Informationen nach Art. 13 und 14 DSGVO finden Sie unter: www.mags.nrw/datenschutzhinweise