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Projektkoordination Kommunikation & Beteiligung (w/m/d)

Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft
locationKreisfreie Stadt Berlin, Berlin, Deutschland
VeröffentlichtVeröffentlicht: Gestern
Vollzeit

Tätigkeitsprofil:

In der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) in Berlinist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Position einer

Projektkoordination Kommunikation & Beteiligung (w/m/d)

in Vollzeit (39 Stunden/Woche), mit einer Vergütung bis zu TVöD EG 11, zunächst bis zum31. Dezember 2026 befristet, zu besetzen, mit Verlängerungsoption um bis zu drei Jahre bis 2029.

Die Besetzung der Stelle steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln.

Das Vorhaben:

Der Beauftragte der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland plant die Einrichtung einer unabhängigen Kommission. Diese zielt auf eine Aufarbeitung des an Sinti und Roma begangenen Unrechts in der BRD und DDR für die Zeit nach 1945 ab.
Die Kommission soll 2026 berufen werden und bis 2029 arbeiten. Sie wird von einer Geschäftsstelle in der Stiftung EVZ unterstützt.

Die Stiftung EVZ

  • unterstützt Überlebende nationalsozialistischer Verfolgung und stärkt das Engagement ihrer Nachkommen.
  • agiert gemeinsam mit jungen Menschen für ein lebendiges Erinnern an die Schicksale der Verfolgten.
  • initiiert zeitgemäße Bildung zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seinen Fortwirkungen.
  • setzt sich für gleiche Würde und gleiche Rechte aller Menschen sowie gegen Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und jede Form von Diskriminierung ein.
  • ermöglicht wirkungsvolles Handeln von Selbstorganisationen und ist strategische Partnerin und Förderin der Zivilgesellschaft.

Vor dem Hintergrund ihrer Gründungsgeschichte ist die Stiftung EVZ besonders in Mittel- und Osteuropa, in Israel sowie in Deutschland aktiv.

Für unser Team suchen wir:Eine organisations- und kommunikationsstarke Person, die unsere Arbeit im Bereich Kommunikation und Beteiligung unterstützt.

Ihre Aufgaben umfassen:

  • Unterstützung der Geschäftsführung bei Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Unterstützung der Geschäftsstellenleitung bei der Entwicklung sowie der operativen Umsetzung einer Kommunikationsstrategie der Aufarbeitungskommission.
  • Unterstützung der Geschäftsstellenleitung bei der Entwicklung sowie der operativen Umsetzung von Beteiligungsformaten im Rahmen der Kommissionsarbeit.
  • Unterstützung bei der Konzeption und Umsetzung von öffentlichen Anhörungen und Veranstaltungen der Kommission.
  • Koordination der Kommunikation, um die Kommission und ihre Ergebnisse in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.
  • Mitarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung einer Social-Media-Strategie zur Bekanntmachung der Themen und der Arbeit der Aufarbeitungskommission.
  • Unterstützung der Kommission und der Geschäftsstelle bei der Kommunikation mit Presse und anderen Medien zur Arbeit und zu den Ergebnissen der Aufarbeitungskommission.
  • Konzeption, Aufbau und laufende Betreuung einer Website einschließlich der Abstimmung mit externen Dienstleistern sowie redaktioneller Pflege und Umsetzung von Kommunikationsinhalten.
  • Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und der Stiftung EVZ.

Anforderungsprofil:

Sie verfügen über:

  • einen einschlägigen Hochschulabschluss oder vergleichbare Qualifikation in einem für die Position relevanten Fach (Geistes- oder Sozialwissenschaften, PublicHistory, Kommunikationswissenschaften u. a.).
  • Erfahrungen in der Konzeption und Umsetzung von Beteiligungsformaten insbesondere mit Betroffenengruppen.
  • Erfahrung in der Öffentlichkeits- und Kommunikationsarbeit, idealerweise bei einer Selbstorganisation, NGO, Gedenkstätte oder Stiftung.
  • ausgeprägte Kenntnisse in Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit sowie praktische Erfahrung in digitaler Kommunikation, insbesondere in der Betreuung und Pflege von Webseiten, Social-Media-Kanälen und weiteren digitalen Tools.
  • ausgeprägtes Sprachgefühl, Kreativität und die Fähigkeit, Themen verständlich für verschiedene Zielgruppen und Medienformate aufzubereiten.
  • ausgeprägte digitale Medienkompetenz und einen sicheren Umgang mit webbasierten Kommunikations- und Redaktionssystemen(TYPO3, CRM, Adobe- und Office-Anwendugen etc.)
  • sehr gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit in deutscher (C2) und englischer Sprache (C1); Kenntnisse in Romanes oder einer ost-/südosteuropäischen Sprache sind von Vorteil.
  • Sensibilität für die historischen Kontinuitäten antiziganistischer Diskriminierung sowie deren Auswirkungen bis in die Gegenwart sowie für gesellschaftspolitische Zusammenhänge.
  • gute Kenntnisse der bundesweiten zivilgesellschaftlichen Strukturen von Sint:ezze- und Rom:nja, ihrer Diskurse und aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen sowie Erfahrung in der Zusammenarbeit mit entsprechenden zivilgesellschaftlichen Akteur:innen.
  • Prozess- und Organisationsstärke, Selbstständigkeit, ein sicheres und freundliches Auftreten, Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Lösungskompetenz.