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Programmleitung Syrien für das Auslandsbüro in Beirut, Libanon (w/d/m, Vollzeit, befristet)

Rosa-Luxemburg-Stiftung e.V.
locationKreisfreie Stadt Berlin, Berlin, Deutschland
VeröffentlichtVeröffentlicht: Gestern
Verwaltung

Tätigkeitsprofil:

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung sucht zum 01.11.2026 eine Programmleitung Syrien für das Auslandsbüro im Libanon. Die Arbeitsaufnahme in Beirut ist zum 01.03.2027 vorgesehen (nach einer bis zu viermonatigen Vorbereitung in der Stiftung in Berlin).

Die Stelle ist bis 31.08.2029 befristet, eine Verlängerung ist unter Umständen möglich.

Teilzeit ist grundsätzlich möglich.

Der Verantwortungsbereich umfasst u. a.:

  • Mitwirkung an der Beobachtung, wissenschaftlichen Analyse und publizistischen Aufbereitung der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen Syriens und begrenzt der Region,
  • Auswertung internationaler Medien sowie Fachpublikationen,
  • Mitarbeit bei Veröffentlichungen für deutsch- und englischsprachige Texte (Lektorat, Layout etc.),
  • Verfassen von Veranstaltungs- und Hintergrundberichten; Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsarbeit des Büros,
  • Mitarbeit an der konzeptionellen und administrativen Planung, Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen (Workshops, Fachkonferenzen),
  • Unterstützung bei der Kontaktpflege in der Region und Deutschland,
  • Bearbeitung bzw. Koordinierung des Antrags- und Berichtswesen mit der Stiftungszentrale und den Zuwendungsgebern,
  • Bearbeitung bzw. Koordinierung bestimmter IT- und technische/administrative Vorgaben und Anfragen,
  • Koordinierung und Überwachung bestimmter Arbeitsprozesse der Finanzkontrolle und Projektimplementierung in enger Abstimmung mit der Büroleitung.

Anforderungsprofil:

Anforderungen:

  • Bewerber*innen verfügen über einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss in Regionalwissenschaften, Sozial- und Politikwissenschaften, Geschichtswissenschaft, Entwicklungsökonomie, Wirtschaftswissenschaften, Jura oder über eine vergleichbare Qualifikation und Berufserfahrungen in ihrem Fachgebiet.
  • Bewerber*innen sind mit der sozioökonomischen und politischen Situation, linken Akteur*innen und Akteurskonstellationen in Syrien eng vertraut.
  • Bewerber*innen verfügen über verhandlungssichere schriftliche und mündliche Deutsch- und Englischkenntnisse sowie mindestens Kenntnisse der Arabischen Sprache auf Niveau A1. Darüber hinausgehende Kenntnisse sind ausdrücklich von Vorteil.
  • Bewerber*innen verfügen über ausgeprägte soziale und interkulturelle Kompetenz sowie kommunikative und organisatorische Fähigkeiten.
  • Erwartet werden Erfahrungen im Umgang mit Regierungsvertreter*innen, Behörden, Delegationen etc. aus dem westasiatischen Raum.
  • Vorausgesetzt werden umfassende Kenntnisse über die Ziele, Aufgaben und Aktivitäten der RLS sowie eine Identifikation mit den von der Stiftung vertretenen politischen Grundpositionen.
  • Gefordert sind darüber hinaus Erfahrungen im Bereich der staatlichen oder nichtstaatlichen Entwicklungszusammenarbeit, der Tätigkeit in internationalen Netzwerken oder internationalen Organisationen in der Projektregion.
  • Kenntnisse in Projektsteuerung und -management sowie in der Finanzadministration öffentlicher Zuwendungen.
  • Weitere Voraussetzungen sind die gesundheitliche Tauglichkeit unter erschwerten klimatischen Bedingungen (Tropentauglichkeit).
  • Bereitschaft zu Reisen in die Länder der Programmregion und nach Deutschland wird vorausgesetzt.
  • Bewerber*innen sind sich über die besonderen Belastungen und Herausforderungen in politisch volatilen Arbeitskontexten bewusst und verfügen über Erfahrungen in Stress- und Selbstmanagement. Sie sind zudem geübt im behutsamen Umgang mit Menschen in besonderen Belastungs- und Ausnahmesituationen.

Wir bieten:

  • flexibles Arbeitszeitmodell,
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
  • Maßnahmen zur gesundheitlichen Prävention,
  • umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten,
  • ein respektvolles Miteinander,
  • Möglichkeit zur mobilen Arbeit im Rahmen der Betriebsvereinbarung im Einsatzland.

Die Vergütung erfolgt nach Manteltarifvertrag für die Auslandsmitarbeiter*innen der parteinahen politischen Stiftungen. Die Stelle ist eine Vollzeitstelle mit 39,5 Std./Woche.

Die Beschäftigung beginnt mit der Vorbereitung in Berlin. Der genaue Ausreisetermin, voraussichtlich vier Monate später, ist abhängig von der Sicherheitslage vor Ort.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, bestehenden gesellschaftlichen Benachteiligungen entgegenzuwirken (entsprechend §5 AGG/ Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz). In diesem Zusammenhang fordern wir:

  • Frauen*, nicht-binäre, inter- und transgeschlechtliche Menschen
  • Menschen mit internationaler Biografie und/oder Rassismus-Erfahrung,
  • Menschen mit Schwerbehinderung
  • Menschen jeglicher Nationalität, Religion und sexueller Orientierung
  • Menschen mit anderen zur Benachteiligung/Diskriminierung führenden Merkmalen,

die die Voraussetzungen der Stellenbeschreibung erfüllen, ausdrücklich zur Bewerbung auf.

Geeignete schwerbehinderte Menschen werden vorrangig berücksichtigt, sofern sie mit Ausnahme der körperlichen Eignung über die gleiche Qualifikation verfügen. Dabei werden wiederum schwerbehinderte Frauen (§ 154 Abs. 1 Satz 2 SGB IX), non-binäre, intergeschlechtliche und Transpersonen sowie schwerbehinderte BIPoC besonders berücksichtigt.

Aussagekräftige Bewerbungen bitte bis zum 29.07.2026 über unser Bewerbungsportal:

https://bewerberweb-lai04.krz.de/2855#positions

Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich in Kalenderwoche 33 statt.