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Machine Learning Engineer mit Schwerpunkt Multimodale Systeme für das BMFTR-geförderte Forschungsprojekt …

Landespolizeiamt Schleswig-Holstein
locationKiel, Deutschland
VeröffentlichtVeröffentlicht: Heute

Öffentliche Stellenausschreibung


Im Landespolizeiamt Schleswig-Holstein ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Arbeitsplatz im Bereich

Technologiestrategie, EAM und Innovationen
als
Machine Learning Engineer mit Schwerpunkt Multimodale Systeme für das BMFTR-geförderte Forschungsprojekt MATRIX-PRO(m/w/d)

befristet in Vollzeit bis zum 31.01.2028 zu besetzen.


Über uns

Das Landespolizeiamt Schleswig – Holstein unterstützt das Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport bei der Wahrnehmung seiner Grundsatzaufgaben, führt die regionalen Polizeidirektionen und die Wasserschutzpolizeireviere, übernimmt die Einsatzführung bei herausragenden Anlässen, regelt den polizeilichen Aufgabenvollzug, versorgt die Landespolizei mit Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Personalwirtschaft, Verwaltung, Technik und Haushalt und gliedert sich in vier Leitungsstäbe, vier Abteilungen und verschiedene Dezernate, nimmt die Stabs- und Führungsaufgaben für die Bereiche der Verkehrs- und der Wasserschutzpolizei wahr.

In dem neu gestalteten Dezernat „Technologiestrategie, EAM und Innovation“ wird die gesamte IT-Landschaft der Landespolizei erfasst und die technische Strategie weiterentwickelt. Teil des Dezernates bildet der InnoHub, in dem KI- und ML-Verfahren eng an polizeilichen Anwendungsfällen konzipiert, entwickelt und eingeführt werden.

Ihre Aufgaben

• Entwicklung und Optimierung von Softwareansätzen und ML-Modellen u.a. aus den Bereichen:
◦ Natural Language Processing
◦ Audiosignalverarbeitung
◦ Bildverarbeitung / Mustererkennung
• Konzeptionierung und Umsetzung der im Projekt MATRIX geforderten Lösungsansätze
• Implementierung von Modellen zur automatisierten Risikoklassifizierung auf multimodalen und insbes. auf Textdaten (deliktsspezifisch und deliktsunspezifisch)
• Implementierung von Methoden zur automatisierten Vorverarbeitung u.a. von Trainings- und Testdaten
• (Wissenschaftliche) Dokumentation der implementierten Methoden und erstellten Datensätze
• Qualitätssicherung und Monitoring von KI-Verfahren
• Integration der im Projekt MATRIX entwickelten Ansätze in Systeme für Anwendungsfälle der Landespolizei SH
• Analyse und Erschließung von innovativen Anwendungs- und Lösungsmöglichkeiten von KI im polizeilichen Anwendungsbereich
• Mitwirkung und Koordinierung von Forschungsvorhaben national und international
• Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams und Forschungseinrichtungen
• Eigenständiges Einwerben von Finanzierungsmitteln
• Eigenständige Konzept- und Erlasserstellung zu sicheren IT-Systemen und Anwendungen
• Abstimmung mit allen notwendigen Bereichen des IT-Managements und der Landespolizei


Das bringen Sie mit

Voraussetzungen für den ausgeschriebenen Arbeitsplatz sind:

• Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium (Master) in den Studiengängen:
Informatik, Mathematik, Physik
Oder vergleichbare Studienrichtung mit geeigneter Vertiefung aus dem Bereich MINT

Zudem wäre wünschenswert:
• Aufgabenbezogenes Spezialwissen auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, insbes. Deep Learning
• Fundierte Kenntnisse im Bereich des maschinellen Lernens
• Vertiefende Fachkenntnisse zu unterschiedlichen IT-Architekturen und neuen Technologien
• Programmierkenntnisse in einer oder mehreren Programmier- und Skriptsprachen (z.B. Python, R, C#)
• Kenntnisse der Transformerarchitektur
• Kenntnisse in Containerisierung (z.B. mit Docker)
• Kenntnisse populärer Bibliotheken für neuronale Netze, z.B. PyTorch, TensorFlow, Scikit-Learn
• Kenntnisse von einschlägigen Frameworks, z.B. Hugging-Face Transformers, OpenAI-API
• Kenntnisse im Umgang mit Techniken wie Topic Modeling, Sentiment Analysis, Textklassifikation
• Fähigkeit, unstrukturierte Daten zu bereinigen, zu transformieren und relevante Features abzuleiten
• Kenntnisse in den Bereichen Data Mining und Computer Vision
• Kenntnisse in agiler Softwareentwicklung
• Erfahrung in der Anwendung statistischer Modelle
• Grundkenntnisse der IT- und/oder Multimediaforensik
• Erfahrungen im Bereich der Implementierung von bestehenden Softwarelösungen und deren Administration
• Erfahrungen im Bereich der Container-Orchestrierung (z.B. Kubernetes, Docker-Swarm)
• Erfahrungen im Bereich des Cloud Computing (z.B. AWS, Azure, GCP)
• Kenntnisse in MLOps, z.B. in Form von CI/CD-Pipelines für ML-Projekte und Versionierung von Modellen
• Sehr gute konzeptionelle und analytische Fähigkeiten
• Fähigkeit zur Strukturierung komplexer Zusammenhänge und der Ableitung schlüssiger Handlungsempfehlungen
• Teamfähigkeit und soziale Kompetenz
• Eigeninitiative, Entscheidungsfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft
• Belastbarkeit und schnelle Auffassungsgabe
• Kommunikationsfähigkeit
• Befähigung zur kooperativen und initiativen Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen, Behörden und Institutionen
• Gute Englischkenntnisse
• Bereitschaft zur Durchführung von Dienstreisen, auch mehrtägig und außerhalb Schleswig-Holsteins

Wir bieten Ihnen

Bei einer Tätigkeit im Beschäftigtenverhältnis erfolgt bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 13 TV-L.

Darüber hinaus bieten wir:

• Eine sinnhafte, anspruchsvolle und eigenverantwortliche Tätigkeit für die Sicherheit und Lebensqualität in Schleswig-Holstein, indem Sie die Landespolizei bei ihrer Entwicklung als lernende Behörde begleiten und zielführend beraten und mitgestalten.
• Unterstützung bei der fachlichen Weiterentwicklung bei internen und externen Fortbildungsträgern
• Einen befristeten Arbeitsvertrag in Vollzeit sowie Unterstützung bei der Einarbeitung.
• Eine gute Anbindung an den ÖPNV sowie ein kostengünstiges Jobticket.
• 30 Urlaubstage im Jahr sowie grundsätzlich am 24. und 31. Dezember frei
• Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte (VBL)
• Die Möglichkeit mobil und flexibel zu arbeiten
• Ein vielseitiges betriebliches Gesundheitsmanagement
• Jobradleasing
• Hansefit

Wir freuen uns auf Sie!

Die Landesregierung setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein und prüft, ob freie Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen, insbesondere mit bei der Agentur für Arbeit arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldeten schwerbehinderten Menschen, besetzt werden können. Personen mit einer Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellte werden bei gleichwertiger Eignung bevorzugt berücksichtigt. Es ist zu berücksichtigen, dass eine Behinderung des Bewegungsapparates sowie der Sinnesorgane wie z. B. Ohr, Mund, Augen, sofern diese nicht mit Hilfsmitteln ausgeglichen werden können, eine Verwendung auf diesem Arbeitsplatz ausschließen (Heben, Tragen von Lasten, Botengänge, Publikumsverkehr).

Wir möchten die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen in der Landesverwaltung fördern. Deshalb begrüßen wir Bewerbungen, unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Identität.

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben, gleiches gilt für Menschen mit Kenntnissen in niederdeutscher, friesischer oder dänischer Sprache.

Wir streben in allen Beschäftigtengruppen eine chancengleiche Beteiligung von Frauen an. Daher werden Frauen im Falle einer Unterrepräsentation bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung der Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Landesregierung. Deshalb werden an Teilzeit interessierte Bewerberinnen und Bewerber besonders angesprochen.
Jetzt bewerben!

Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (mindestens Lebenslauf, Ausbildungs-, Arbeitszeugnisse), bei Bewerbungen aus der öffentlichen Verwaltung mit einer aktuellen Beurteilung und ggf. einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte, richten Sie bitte bis zum

18. März 2026
an das

Landespolizeiamt Schleswig-Holstein
Sachgebiet 314
Kennwort: 07-2026 LPA 314 – TEI Matrix
Mühlenweg 166
24116 Kiel

gerne in elektronischer Form an kiel.lpa3148@polizei.landsh.de. Dabei sollte die Größe der Datei 2 MB nicht überschreiten. Bei Bewerbungen in Papierform bitten wir um Übersendung von Kopien und weisen darauf hin, dass keine Rücksendung erfolgt. Wir verzichten ausdrücklich auf die Vorlage von Lichtbildern.
Ihre personenbezogenen Daten werden zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens auf der Grundlage des § 85 Absatz 1 des Landesbeamtengesetzes und § 15 Absatz 1 des Landesdatenschutzgesetzes verarbeitet. Weitere Informationen können Sie unseren Datenschutzbestimmungen entnehmen.
Für tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen die Personalsachbearbeiterin Frau Christin Peters unter der Tel.-Nr.: 0431/160-63147 oder per Email christin.peters@polizei.landsh.de gern zur Verfügung.

Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und zu den damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an die Leitung unter der Tel.-Nr. 0431/160-51000 oder unter friederice.dr.pirschel@polizei.landsh.de.