Leitung (m/w/d) in Zwickau des LaSuB Referat 34 - Servicestelle für besondere Bildungsangebote -
Tätigkeitsprofil:
Am Standort Zwickau des Landesamtes für Schule und Bildung ist zum1. Januar 2027 die Stelle
der Leiterin bzw. des Leiters (m/w/d)
des Referates 34 – Servicestelle für besondere Bildungsangebote – unbefristet zu besetzen.
Das Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) ist die nachgeordnete Schulaufsichtsbehörde des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und insbesondere für die Beratung und Unterstützung der Schulen bei der eigenverantwortlichen Wahrnehmung ihrer Aufgaben sowie die Sicherung und Verbesserung der Qualität schulischer Arbeit gemeinsam mit den Schulen verantwortlich.
Das Referat 34 ist sachsenweit für die Unterstützung und Beratung der Schulen bei der eigenverantwortlichen Organisation und Gestaltung besonderer Bildungsangebote zuständig. Es trägt die Verantwortung für die Zuweisungsverfahren der Schulbudgets, für die Servicestelle Ganztag sowie für die Umsetzung des Startchancen-Programms, welches Schulen mit hoher sozioökonomisch-kultureller und pädagogischer Belastung mit Investitionen und zusätzlichen Budgets für bedarfsorientierte Lösungen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung unterstützt.
Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:
- die übergreifende Steuerung und Koordinierung der Aufgaben sowie die Analyse, Planung und Optimierung von Arbeitsprozessen im Referat,
- die Anleitung und Führung der Referenten, Sachbearbeiter und Mitarbeiter des Referates,
- die Verantwortung für die sachsenweite Koordinierung der Angelegenheiten der Servicestelle Ganztag sowie die schulische Beratung zum Thema Ganztag,
- die Begleitung der Schulen zu allen Fragen des Schulbudgets,
- die Unterstützung und Beratung der Schulen im Startchancen-Programm des Bundes und der Länder (SCP),
- die Verantwortung für die Umsetzung des Zuweisungsverfahrens Schulbudget sowie des Zuwendungsverfahrens im SCP.
Anforderungsprofil:
Zwingende Voraussetzung für die Tätigkeit sind:
- eine abgeschlossene juristische Hochschulausbildung und die Befähigung zum Richteramt (Zweite Juristische Staatsprüfung) sowie fundierte juristische Fachkenntnisse oder
- ein abgeschlossenes rechtswissenschaftliches Hochschulstudium mit dem Abschluss Master of Laws (Fachhochschulstudiengänge erfüllen diese Voraussetzung nur, wenn es sich um akkreditierte Masterstudiengänge handelt) oder
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Master/Diplom) im Bereich Verwaltungswissenschaften (Fachhochschulstudiengänge erfüllen diese Voraussetzung nur, wenn es sich um akkreditierte Masterstudiengänge handelt) oder
- die durch Erste und Zweite Staatsprüfung bzw. Abschluss „Master of Education“ und Staatsprüfung erworbene Lehrbefähigung für ein Lehramt oder
- ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im pädagogischen Bereich mit Lehrbefähigung in zwei anerkannten Unterrichtsfächern.
Wir erwarten:
- Erfahrungen in der Wahrnehmung von Führungsaufgaben,
- Kenntnisse und Praxiserfahrungen im bildungspolitischen Bereich,
- eine herausgehobene Kommunikationsfähigkeit,
- eine ausgeprägte mitarbeiterorientierte Führungs- und Sozialkompetenz,
- ein hohes Maß an Verhandlungsgeschick, Verantwortungsbewusstsein, Entscheidungsfähigkeit und Organisationsvermögen,
- ein hohes Maß an Serviceorientierung,
- eine Aufgabenerledigung, die sich auch unter Zeitdruck durch hohe Einsatzbereitschaft, Konfliktfähigkeit, Belastbarkeit, zeitliche Flexibilität und Zuverlässigkeit auszeichnet sowie
- die Bereitschaft zu Dienstreisen.
Die Stelle ist der zweiten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 zugeordnet. Der Dienstposten ist mit Besoldungsgruppe A 15 bewertet. Die Eingruppierung erfolgt bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen in die Entgeltgruppe 15 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Die Zuordnung zu einer Erfahrungsstufe richtet sich nach der Berufserfahrung der Bewerberin bzw. des Bewerbers. Bei Bewährung und Vorliegen der sachlichen und persönlichen Voraussetzungen kann die Übernahme in ein Beamtenverhältnis geprüft werden.
Die Stelle ist in Vollzeit zu besetzen. Sofern dienstliche Gründe nicht entgegenstehen, besteht die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit.
Schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Sie werden daher ausdrücklich aufgefordert sich zu bewerben. Bitte geben Sie eine Schwerbehinderung oder eine Gleichstellung im Bewerbungsanschreiben an und fügen Sie den Bewerbungsunterlagen einen entsprechenden Nachweis bei.
Datenschutzrechtliche Informationen zur Bewerberdatenverarbeitung finden Sie auf unserer Internetseite unter https://www.smk.sachsen.de/bewerberdaten.
Soweit Sie die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen, bitten wir Sie um Zusendung Ihrer aussagefähigen Bewerbungsunterlagen (mindestens Bewerbungsschreiben, Lebenslauf und Kopien der Zeugnisse zu den geforderten Abschlüssen) unter der Kennziffer 13-0321/388 bis 2. September 2026
an das
Sächsische Staatsministerium für Kultus
Referat 13
Postfach 10 09 10
01079 Dresden
oder per E-Mail als pdf-Datei anbewerbung@smk.sachsen.de.
Bedienstete des Freistaates Sachsen werden gebeten, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in ihre Personalakte zu erteilen.
Als Ansprechpartner steht Ihnen bei inhaltlichen Fragen Herr René Lange, Telefon +49 351 564-66311, zur Verfügung.
Bei allgemeinen Fragen zur Ausschreibung steht Ihnen Frau Anita Fritze, Telefon +49 351 564-66322, zur Verfügung.