die wissenschaftlich fundierte Leitung und konzeptionelle Weiterentwicklung der historischen Sammlung der Gedenkstätte;
die digitale Erschließung und Bewahrung der Sammlungsbestände;
die wissenschaftlich-denkmalpflegerische Betreuung und perspektivisch die bauhistorische Erforschung des ehemaligen Haftortes;
die eigenständige Bearbeitung komplexer, grenzüberschreitender Forschungs- und Leihverkehrsanfragen;
die fachliche Kooperation mit Partnerinstitutionen und Opferverbänden national wie international;
die fachlich qualifizierte Anleitung des zugeordneten Personals
Anforderungsprofil:
ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Master, Magister, universitäres Diplom) in den Fachrichtungen Geschichtswissenschaft, Bauforschung/Denkmalpflege, Kunstgeschichte oder einer vergleichbaren kulturwissenschaftlichen Disziplin;
fundierte Kenntnisse in der zeithistorischen Forschung sowie im wissenschaftlichen Sammlungs- und Museumsmanagement;
Kenntnisse und Erfahrung in der Bauforschung sowie theoretische und praktische Grundkenntnisse in der wissenschaftlichen Denkmalpflege – idealerweise bezogen auf Gedenkstätten an historischen Orten;
Erfahrung in der Wissenschaftskommunikation u.a. im Verfassen wissenschaftlicher Texte und Stellungnahmen sowie in anderen Vermittlungsformaten;
den sicheren Umgang mit Museums- und Archivdatenbanken sowie den gängigen Standards der digitalen Inventarisierung und Erschließung;
nachgewiesene Erfahrung in der Drittmittelakquise und Konzipierung von Digitalisierungsprojekten in historischen Sammlungen;
eine strukturierte, eigenständige und zielorientierte Arbeitsweise;
erste Führungserfahrung in der fachlichen Anleitung und Motivation von Mitarbeitenden;
sehr gute, verhandlungssichere Englischkenntnisse in Wort und Schrift für die internationale Korrespondenz, die Betreuung des Leihverkehrs und den wissenschaftlichen Austausch;
Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache sind ausdrücklich erwünscht und von Vorteil;
eine hohe interkulturelle und soziale Kompetenz sowie einen ausgeprägt sensiblen und empathischen Umgang in der Kommunikation mit Betroffenen und deren Angehörigen, Opferverbänden sowie internationalen Forschungsgruppen