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Leiter/Leiterin (m/w/d) Arbeitsbereich Gedenkstätten und Erinnerungskultur

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED- Diktatur
locationKreisfreie Stadt Berlin, Berlin, Deutschland
VeröffentlichtVeröffentlicht: Heute
Vollzeit

Tätigkeitsprofil:

Ihre Aufgaben

Zu Ihren Aufgaben gehört die Leitung des Arbeitsbereichs. Sie entwickeln, planen und realisieren Aktivitäten zur weiteren Vernetzung von Gedenkstätten, Aufarbeitungseinrichtungen und weiteren Partnern – bundesweit sowie im internationalen Kontext. Dazu gehören insbesondere die Konzeption und Durchführung von Fachveranstaltungen, Arbeitstreffen und Austauschformaten, die Entwicklung passender Angebote für unterschiedliche Zielgruppen sowie die redaktionelle Verantwortung für Publikationen und Onlineangebote der Bundesstiftung in diesem Aufgabenfeld.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit Opferverbänden und Opferinitiativen. Sie sind Ansprechperson für Betroffene, bearbeiten Anfragen und unterstützen – im Rahmen des Stiftungsauftrags – bei der Vermittlung von Informationen und Kontakten.

Ergänzung:Zu Ihren Aufgaben gehört auch die Bearbeitung und Betreuung von Anträgen auf Projektförderung im Bereich.

Sie vertreten die Bundesstiftung Aufarbeitung bei öffentlichen Veranstaltungen, Gedenkveranstaltungen und in einschlägigen Netzwerken. Dazu gehört auch die Pflege und der Ausbau von Kooperationen mit Partnern aus Politik, Wissenschaft, Bildung, Medien und Zivilgesellschaft.

Anforderungsprofil:

Ihr Profil

Sie verfügen über fundierte Kenntnisse der deutschen Gedenkstätten- und Aufarbeitungslandschaft sowie über ein ausgeprägtes Verständnis aktueller Fragen der Erinnerungskultur und Erinnerungspolitik. Sie bringen praktische Erfahrungen in der Gedenkstättenarbeit mit und sind mit den Strukturen, Akteuren und Debatten in diesem Feld vertraut – bundesweit wie möglichst auch im internationalen Kontext.

Darüber hinaus haben Sie Erfahrung im sensiblen Umgang mit Opfern und Betroffenen politischer Verfolgung. Sie kennen die einschlägigen Regelungen der Rehabilitierungsgesetze und sind mit deren Anwendung in der Praxis vertraut.

Einstellungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem einschlägigen Fach. Kenntnisse der deutschen und europäischen Zeitgeschichte seit 1945 sowie der Geschichte und Aufarbeitung der kommunistischen Herrschaft werden vorausgesetzt.

Sehr gute Englischkenntnisse sind erforderlich; Kenntnisse der russischen oder einer anderen ostmitteleuropäischen Sprache sind erwünscht.

Organisations- und Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit sowie ein sicheres Auftreten nach innen und außen runden Ihr Profil ab.