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Leiter*in Auslandsbüro (w/d/m) in Beirut, Libanon, Vollzeit

Rosa-Luxemburg-Stiftung e.V.
locationKreisfreie Stadt Berlin, Berlin, Deutschland
VeröffentlichtVeröffentlicht: vor 2 Tagen
Vollzeit

Tätigkeitsprofil:

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung sucht eine*n Büroleiter*in (w/d/m) in Beirut, Libanon.

Dem Auslandseinsatz (voraussichtlich ab 01.03.2027, Ausreisetermin abhängig von der Sicherheitslage vor Ort) geht nach Absprache eine vier- bis sechsmonatige Vorbereitung (Vollzeit) in der Stiftung in Berlin voraus. Die Stelle ist bis 31.08.2029 befristet, eine Verlängerung ist unter Umständen möglich. Aufgrund der sicherheitspolitischen Lage ist es nicht ausgeschlossen, dass die Stelle an den Standort Amman, Jordanien versetzt werden kann.

Das Regionalbüro der RLS in Beirut betreut die Arbeit der Stiftung in Libanon, Irak und Syrien und zum Iran.

Der Verantwortungsbereich umfasst u. a.:

  • die Leitung und Außenrepräsentation des Regionalbüros,
  • die Auswahl, Koordination und Leitung des einheimischen Projektpersonals,
  • die Konzipierung sämtlicher Projektmaßnahmen der RLS in der Projektregion in Kooperation mit dem zuständigen Referat in Berlin,
  • die inhaltliche, administrative und finanzielle Steuerung der im Büro umgesetzten Programme unter Einhaltung der Förderrichtlinien der Zuwendungsgeber, der RLS internen Regularien und nationaler Rechtsvorschriften,
  • das Antrags- und Berichtswesen gegenüber den Zuwendungsgebern einschließlich der notwendigen Planungs-, Monitoring- und Evaluierungsprozesse,
  • die Darstellung der Arbeit des Auslandsbüros in der Öffentlichkeit (u.a. Internetauftritt, soziale Medien) sowie die Zulieferung von Beiträgen für die Öffentlichkeitsarbeit und Publikationstätigkeit der RLS,
  • die Kontaktpflege und Zusammenarbeit mit lokalen, regionalen und internationalen Ansprechpartnerinnen und -partnern der RLS,
  • das Anfertigen politischer Analysen zu Entwicklungen im Aufgabengebiet, die Erarbeitung von politisch-strategischen Konzepten sowie die Beratung und den fachlichen Austausch in politisch-strategischen Fragen zur Programmregion,

die enge Zusammenarbeit mit der Stiftungszentrale, insbesondere dem zuständigen Referat in Berlin sowie die Mitwirkung an büro-/referats-/bereichsübergreifenden Programmen bzw. Projekten.

Anforderungsprofil:

Anforderungen:

  • Bewerber*innen verfügen über einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss (Dipl., M.A.) in Regionalwissenschaften, Sozial- und Politikwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Geschichtswissenschaft oder über eine vergleichbare Qualifikation und mehrjährige Berufserfahrung.
  • Gefordert sind darüber hinaus umfassende Kenntnisse im Bereich der staatlichen oder nichtstaatlichen Entwicklungszusammenarbeit, der Tätigkeit in internationalen Netzwerken oder internationalen Organisationen.
  • Benötigt werden Erfahrungen und Kenntnisse in wirkungsorientierter Projektsteuerung und -management sowie der Finanzverwaltung, insbesondere in der Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen, sozialen Bewegungen und anderen Akteur*innen der Zivilgesellschaft.
  • Vorausgesetzt werden mehrjährige Erfahrungen in der Leitung von (interkulturellen/ internationalen) Teams und generell sehr hohe interkulturelle, soziale und kommunikative Kompetenzen und Konfliktfähigkeit.
  • Bewerber*innen sind mit der Projektregion, insbesondere mit Blick auf ihre progressiven politischen Szenen, Debatten und Akteur*innen, vertraut.
  • Die Bewerber*innen bringen fundierte Kenntnisse der besonderen Herausforderungen und spezifischen Anforderungen der Bildungsarbeit mit – insbesondere in Bezug auf die Vermittlung der Projekterfahrungen aus der Einsatzregion nach Deutschland. Sie verfügen über verhandlungssichere schriftliche und mündliche Deutsch- und Englischkenntnisse. Arabischkenntnisse sind von Vorteil.
  • Bewerber*innen sind sich über die besonderen Belastungen und Herausforderungen in politisch volatilen Arbeitskontexten bewusst und verfügen über Erfahrungen in Stress- und Selbstmanagement. Sie sind zudem geübt im behutsamen Umgang mit Menschen in besonderen Belastungs- und Ausnahmesituationen.
  • Vorausgesetzt werden umfassende Kenntnisse über die Ziele, Aufgaben und Aktivitäten der RLS sowie eine Identifikation mit den von der Stiftung vertretenen politischen Grundpositionen. Bewerber*innen sind in der Lage, diese Positionen aktiv zu kommunizieren und die Arbeit vor Ort in diesem Sinne zu gestalten.

Die Vergütung erfolgt nach Manteltarifvertrag für die Auslandsmitarbeiter*innen der parteinahen politischen Stiftungen. Die Stelle ist eine Vollzeitstelle mit 39,5 Std./Woche.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, bestehenden gesellschaftlichen Benachteiligungen entgegenzuwirken (entsprechend §5 AGG/ Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz). In diesem Zusammenhang fordern wir:

  • Frauen*, nicht-binäre, inter- und transgeschlechtliche Menschen,
  • Menschen mit internationaler Biografie und/oder Rassismus-Erfahrung,
  • Menschen mit Schwerbehinderung,
  • Menschen jeglicher Nationalität, Religion und sexueller Orientierung,
  • Menschen mit anderen zur Benachteiligung/Diskriminierung führenden Merkmalen,die die Voraussetzungen der Stellenbeschreibung erfüllen, ausdrücklich zur Bewerbung auf.

Geeignete schwerbehinderte Menschen werden vorrangig berücksichtigt, sofern sie mit Ausnahme der körperlichen Eignung über die gleiche Qualifikation verfügen. Dabei werden wiederum schwerbehinderte Frauen (§ 154 Abs. 1 Satz 2 SGB IX), non-binäre, intergeschlechtliche und Transpersonen sowie schwerbehinderte BIPoC besonders berücksichtigt.

Aussagekräftige Bewerbungen bitte bis zum 01.07.2026 über unser Bewerber*innen-Portal: https://bewerberweb-lai04.krz.de/2855#positions

Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich am 08.07.2026 statt.