Informationssicherheitsbeauftragte/r (CISO) (w/m/d)
Das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) beobachtet Islamistischen Extremismus, Rechts- und Linksextremismus, Auslandsbezogenen Extremismus sowie das Milieu der „Reichsbürger“ und Selbstverwalter. Ebenso gehören die Spionageabwehr und die Beobachtung der Scientology-Organisation zu seinen Aufgaben. Sie können Ihren Beitrag zum Schutz der Demokratie leisten und Teil unseres Teams im LfV werden.
Für das Referat„Behörden- und Wirtschaftsschutz, Cyberabwehr, Informationssicherheit“ innerhalb unserer Abteilung „Spionage- und Cyberabwehr, Geheim- und Sabotageschutz, Personenüberprüfungen“ suchen wir baldmöglichst eine/n
Informationssicherheitsbeauftragte/n (CISO) (w/m/d)
(Kennziffer 06-26)
Ihre Aufgaben:
- Steuerung aller Prozesse der Informationssicherheit der Dienststelle
- Konzeptionelle und strategische Vorgaben und Maßnahmen für Informationsschutzkonzepte
- Umsetzung aller notwendigen Maßnahmen zur Gewährleistung eines angemessenen Sicherheitsniveaus gem. BSI IT-Grundschutz und Überprüfung auf ihre Wirksamkeit
- Information, Beratung und Unterstützung der Amtsleitung bei der Aufgabenwahrnehmung bezüglich der Informationssicherheit
- Zentrale Ansprechperson für alle Beschäftigten zu Fragen der Informationssicherheit
- Weiterentwicklung eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) nach BSI 200-1 bis 3 / ISO 27001
- Steuerung des Auf- und Ausbaus eines betrieblichen Kontinuitätsmanagements nach ISO/IEC 22301/BSI 200-4
- Konzeption und Durchführung von Schulungen zur Informationssicherheit
- Mitwirkung bei der Behandlung von Sicherheitsvorfällen
- Vertretung des LfV in Gremien zur Informationssicherheit auf Landesebene wie auch im Verfassungsschutzverbund
Organisatorische Veränderungen und Änderungen im Aufgabenzuschnitt bleiben vorbehalten.
Unsere Anforderungen:
- Praktische Erfahrungen im Bereich der Informationssicherheit, Kenntnisse im Bereich des Risikomanagements und vertiefte Kenntnisse im IT-Grundschutz nach BSI (Standards 200-1 bis -4, Kompendium) bzw. nach ISO 27001 und ISO/IEC 22301
- Eigenständige und strukturierte Arbeitsweise
- Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, analytische Denkweise, sicheres Auftreten, Verhandlungsgeschick sowie Durchsetzungsfähigkeit
- Erfahrungen im Management von IT-Projekten
- Ausgeprägte Teamfähigkeit
- Technische Skills wie grundlegende Kenntnisse in Softwareentwicklung und IT-Management-Prozessen (ITIL) sowie breites Wissen über Sicherheitstechnologien, Normen, Gesetze und Prozesse werden erwartet
- Vorteilhaft: Fundierte IT-Kenntnisse, insbesondere in der IT-Organisation und im IT-Einsatz sowie mehrjährige Berufserfahrung in der IT-Security
- Obligatorisch: Teilnahme am Lehrgang „IT-Grundschutz Praktiker“ (mit Prüfung)
Wer kann sich bewerben?
Auf die ausgeschriebene Stelle können sich Personen mit einem abgeschlossenen einschlägigen Studiengang (Bachelor-, FH-Diplom) der Computerwissenschaften (Computer Science) mit dem Schwerpunkt oder der Vertiefung IT-Security oder einer qualifizierten beruflichen Ausbildung im IT-Bereich mit einschlägiger Berufserfahrung bewerben. In Betracht kommen auch Beamtinnen und Beamte des gehobenen Dienstes sofern sie über die oben genannten Erfahrungen und Anforderungen verfügen. Die Stelle ist dauerhaft der Laufbahn des gehobenen Dienstes zugeordnet und nach Besoldungsgruppe A 13 LBesGBW bewertet.
Die Einstellung erfolgt im Tarifbeschäftigtenverhältnis bis Entgeltgruppe 12 TV-L (vergleichbar gehobener Dienst) entsprechend der beruflichen Qualifikation sowie den persönlichen Voraussetzungen.
Unser Angebot an Sie:
Wir bieten Ihnen eine sinnstiftende, verantwortungsvolle sowie krisensichere Tätigkeit zum Schutz unserer Demokratie. Neben einer interessanten Tätigkeit erwartet Sie ein Onboarding-Konzept, welches zu einer gezielten und umfassenden Einarbeitung mit einer Vielzahl an Fort- und Weiterbildungsangeboten beiträgt.Darüber hinaus genießen Sie flexible Arbeitszeiten, erhalten einen Mobilitätszuschuss (JobTicket BW, JobBike BW) und können anteilig auf Arbeitszeit Dienst- und Präventionssportangebote wahrnehmen. Während der Dauer einer Verwendung beim LfV wird eine monatliche Sicherheitszulage i. H. v. ca. 200,- EUR gewährt. Tarifbeschäftigte haben außerdem einen Anspruch auf Vermögenswirksame Leistungen, erhalten eine Betriebsrente (VBL) sowie eine Jahressonderzahlung. Bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen besteht für Tarifbeschäftigte zudem die Möglichkeit der späteren Übernahme in das Beamtenverhältnis.
Was sonst noch wichtig ist:
Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich in der Kalenderwoche 21 statt.
Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitstelle, die grundsätzlich teilbar ist. Da wir den Anteil von Frauen erhöhen wollen, werden diese ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Bewerbungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen werden begrüßt und bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Nach § 10 Landessicherheitsüberprüfungsgesetz Baden-Württemberg haben sich die Bewerberinnen und Bewerber vor der Aufnahme der Tätigkeit einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen zu unterziehen. Zwingende Voraussetzung für eine Einstellung im LfV ist die deutsche Staatsangehörigkeit.
Kontakt:
Für weitere Auskünfte stehen Ihnen gerne Frau Ferrari (Leiterin Personalreferat) entweder unter Tel. 0711/9544-323 oder per E-Mail unter Personal@lfvbw.bwl.de (mailto:Personal@lfvbw.bwl.de) (nur für Rückfragen – keine Bewerbungen) und für fachliche Fragen Herr Fecht unter Tel. 0711/9544-308 zur Verfügung.
Wo kann ich mich bewerben?
Ihre aussagefähige Bewerbung nehmen wir ausschließlich über unser Online-Bewerberportal (https://bewerberportal.landbw.de/lfv_v2/bestimmungen.php) auf unserer Homepage bis zum 26.04.2026 entgegen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.