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Herausgehobene Sachbearbeitung (m/w/d)

VeröffentlichtVeröffentlicht: Gestern
Verwaltung

Stellenausschreibung

Im Referat 43 - Personal / Soziales - der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz ist am Standort Hahn-Flughafen ab dem 01.01.2027 die Funktion

der herausgehobenen Sachbearbeitung (m / w / d)

zu besetzen.

Die Funktion ist nach Besoldungsgruppe A 12 LBesG bewertet. Eine entsprechende Beförderung ist bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen grundsätzlich möglich.

Die Hochschule der Polizei ist die zentrale Aus- und Fortbildungseinrichtung der Polizei Rheinland-Pfalz. Das Referat 43 – Personal / Soziales – ist zuständig für die Bearbeitung aller Personalmaßnahmen von ca. 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ca. 1.230 Polizeikommissar - Anwärterinnen und – Anwärter.

Aufgaben:

Folgende Aufgabenschwerpunkte gehören zum Arbeitsfeld der künftigen Stelleninhaberin bzw. des künftigen Stelleninhabers:

  • Federführende und eigenständige Bearbeitung schwieriger tarifrechtlicher Sachverhalte von komplexem und differenziertem Inhalt
  • Eigenständige Bearbeitung von Personalangelegenheiten mit grundsätzlicher Bedeutung im Einzelfall sowie referatsübergreifender Angelegenheiten
  • Prüfung von Stellenbeschreibungen und -bewertungen sowie Beratung der Organisationseinheiten zu diesbezüglichen Fragen
  • Eigenständige Bearbeitung von Aufgaben der Personalentwicklung, des Personaleinsatzes und personalwirtschaftlicher Maßnahmen
  • Ermittlung und Beantragung des Personalbedarfs im Verfahren zur Haushaltsaufstellung
  • Eigenständige Durchführung und Koordinierung des Betrieblichen Wiedereingliederungsmanagements für den Tarifbereich der HdP
  • Mitarbeit im integrierten Personalverwaltungssystem IPEMA
  • Abwesenheitsvertretung der Referatsleitung

Bildungsabschluss:

Bewerben können sich Beamtinnen und Beamte des 3. Einstiegsamtes (bisher gehobener nichttechnischer Verwaltungsdienst) der Fachrichtung Verwaltung und Finanzen oder einem vergleichbaren Abschluss.

Eine mindestens dreijährige Verwendung in einem vergleichbaren Aufgabengebiet im 3. Einstiegsamt wird vorausgesetzt.

Aufgrund der Bewertung der ausgeschriebenen Funktion richtet sich die Ausschreibung an Beamtinnen und Beamte ab der Besoldungsgruppe A11 LBesG.

Anforderungen:

Fundierte Kenntnisse des Tarifrechts (TV-L) sowie der einschlägigen personalrechtlichen Vorschriften und umfassende Erfahrungen in der eigenständigen Bearbeitung komplexer personal- und tarifrechtlicher Fragestellungen sind förderlich. Darüber hinaus werden gute Kenntnisse der Aufgaben, Strukturen und organisatorischen Zusammenhänge der HdP vorausgesetzt.

Sehr gute Kenntnisse der gängigen Microsoft-Office-Anwendungen, insbesondere Word und Excel, sind erforderlich. Darüber hinaus werden fundierte Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Umgang mit dem integrierten Personalmanagementsystem IPEMA erwartet.

Kenntnisse im Umgang mit der eGov-Suite sind von Vorteil.

Neben einem sicheren schriftlichen und mündlichen Ausdrucksvermögen werden ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit, absolute Vertrauenswürdigkeit sowie ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein erwartet. Vorausgesetzt werden ferner eine gute Auffassungsgabe sowie die Fähigkeit, auch komplexe Sachverhalte zielgerichtet, selbstständig, gewissenhaft und engagiert zu bearbeiten. Die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und eigenständig Entscheidungen zu treffen, wird ebenfalls vorausgesetzt.

Wir bieten:

  • eine abwechslungsreiche und vielfältige Tätigkeit
  • ein anspruchsvolles Aufgabengebiet mit hoher Eigenverantwortung
  • die Mitarbeit in einem interdisziplinären Team
  • vielfältige Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung

Sonstiges:

Im Bereich der rheinland-pfälzischen Polizei wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch familienfreundliche Regelungen und Maßnahmen unterstützt. Die ausgeschriebene Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet. Teilzeitwünsche sind unter Angabe von Umfang und Verteilung der täglichen Arbeitszeit in der Bewerbung anzugeben. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der stellenspezifischen Anforderungen entsprochen werden kann.

Schwerbehinderte Bewerbende werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Da wir eine Erhöhung des Frauenanteils anstreben, werden Frauen bei Vorlage von Unterrepräsentanz bei gleicher Eignung, Leistung und Befähigung nach Maßgabe des LGG Rheinland-Pfalz vorrangig berücksichtigt.

Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die durch Familienarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit erworben wurden, werden bei der Beurteilung der Qualifikation im Rahmen des § 8 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetzes berücksichtigt.

Das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt viele Menschen in sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Wir fördern aktiv die Gleichbehandlung aller Menschen und wünschen uns daher ausdrücklich Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder der sexuellen Identität.

Eine Einstellung in den öffentlichen Dienst des Landes Rheinland-Pfalz darf nur erfolgen, wenn Sie die Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Verfassung für Rheinland-Pfalz einzutreten. Im Falle einer Einladung zum Auswahlgespräch übersenden wir Ihnen mit der Einladung per E-Mail die Verwaltungsvorschrift ‚Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ vom 7. Juli 2025, die zugehörige ‚Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ (Anlage 1) sowie die ‚Liste extremistischer Organisationen‘ (Anlage 2) mit der Bitte, die unterschriebene Erklärung zur Verfassungstreue zum Auswahlgespräch mitzubringen.

Die Verwaltungsvorschrift 'Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ sowie die ‚Liste extremistischer Organisationen‘ finden Sie zu Informationszwecken auf der Website https://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads (https://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads) unter dem Reiter ‚Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftige/Tarifbeschäftigter‘.

Die Berücksichtigung der Bewerbung im Auswahlverfahren ist abhängig von der elektronischen Übersendung der ausgefüllten und unterzeichneten Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung gem. § 67 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 POG; eine Ablichtung Ihres Personalausweises oder Reisepasses ist beizufügen. Mit der Abgabe der Erklärung stimmen Sie – vorbehaltlich des Vorliegens der formalen Bewerbungsvoraussetzungen – einer Überprüfung Ihrer Person anhand eines Datenabgleichs mit den Datenbeständen u. a. der Polizeien des Bundes und der Länder sowie des Verfassungsschutzes zu, vgl. § 67 Abs. 3 Satz 2 POG.

Die Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung finden Sie auf der Website https://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads (https://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads) unter dem Reiter ‚Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftige/Tarifbeschäftigter‘.

Es wird darauf hingewiesen, dass die zu unterzeichnenden Unterlagen im späteren Verlauf des Auswahlverfahrens im Original vorzulegen sind.

Bewerbung:

Für fachliche Fragen steht Herr Klaus Bauer (Tel.: 06131 65-74300) gerne zur Verfügung.

Aussagekräftige Bewerbungen mit detaillierten Angaben zum bisherigen beruflichen Werdegang - in tabellarischer Form - bitte ich bis 16. Oktober 2026 an folgende Adresse zu richten:

Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz

Referat 43 - Personal / Soziales -

Gebäude 1341

55483 Hahn-Flughafen

oder in elektronischer Form an HdP.Personal@Polizei.rlp.de (mailto:HdP.Personal@Polizei.rlp.de).

Die Datenschutzerklärung zur Informationspflicht nach Artikel13 und 14 der Datenschutz-Grundverordnung(DSGVO) finden Sie im Internetauftritt des Ministeriums des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz: https://mdi.rlp.de/de/ueber-das-ministerium/datenschutz/ (https://mdi.rlp.de/de/ueber-das-ministerium/datenschutz/) .