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Direktor*in (m/w/d) im (weit gefassten) Bereich Internationale Beziehungen

Wissenschaftszentrum für Sozialforschung
locationKreisfreie Stadt Berlin, Berlin, Deutschland
VeröffentlichtVeröffentlicht: vor 2 Tagen
Wissenschaft
Vollzeit

Tätigkeitsprofil:

Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) ist eines der weltweit führenden sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitute. Es vereint die unterschiedlichen Disziplinen der Sozialwissenschaften unter einem Dach, um die größten gesellschaftlichen Herausforderungen zu analysieren. Das WZB betreibt international herausragende, problemorientierte Grundlagenforschung. Es bringt Forschung und Gesellschaft zusammen, unter anderem durch den Austausch mit Entscheidungsträger*innen aus dem öffentlichen und privaten Sektor sowie der Zivilgesellschaft und mit der breiten Öffentlichkeit. Am WZB forschen Wissenschaftler*innen aus aller Welt mit unterschiedlichen methodischen und disziplinären Hintergründen – darunter Soziologie, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Rechtswissenschaft. Dadurch bietet das WZB ein lebendiges und anregendes Forschungsumfeld, das die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördert. Die Forschung am WZB ist geprägt von Langzeitprojekten, die multidisziplinär angelegt sind und transnationale Perspektiven einbeziehen. Die aktuellen übergreifenden Forschungsthemen am WZB sind: Klima, Demokratie, Digitalisierung, Bildung, Gender, Gesundheit, internationale Ordnungen, Migration und Arbeit. Das WZB ist ein öffentlich finanziertes, außeruniversitäres Forschungsinstitut und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist für eine neu einzurichtende Abteilung eine unbefristete Vollzeit-Position als

Direktor*in (m/w/d)

im (weit gefassten) Bereich Internationale Beziehungen

zu besetzen.

Die Stelle soll mit einer*einem weltweit anerkannten Spitzenforscher*in der Politikwissenschaft, Soziologie oder Wirtschaftswissenschaft besetzt werden, die*der ein Team aufbaut und leitet und mit diesem ein anspruchsvolles Forschungsprogramm realisiert. Dessen Fokus soll auf der theoriegeleiteten empirischen Forschung zu Transformationen der internationalen Ordnung oder Verschiebungen von Machtverhältnissen liegen. Mögliche Spezialisierungen könnten Konflikt und Krieg, internationale Sicherheit, die Aushandlung und Legitimität internationaler Institutionen und Normen, transnationale Politik und internationale politische Ökonomie sein sowie Herausforderungen der globalen Governance wie Klimawandel, Migration, Handel oder Entwicklung.

Anforderungsprofil:

Aussichtsreiche Bewerber*innen sind sehr gut in der internationalen Wissenschaftscommunity etabliert und zeichnen sich durch herausragende Forschungsleistungen aus, die sie durch exzellente internationale Veröffentlichungen und andere wissenschaftliche Aktivitäten belegen. Sie haben Erfahrung in der Betreuung wissenschaftlicher Qualifikationsarbeiten und in der Personalentwicklung von Nachwuchswissenschaftler*innen. Außerdem haben sie ein hohes Interesse daran, ihre Forschungsergebnisse mit der breiten Öffentlichkeit zu diskutieren.

Die neue Abteilung soll mit den verschiedenen Einheiten und Disziplinen am WZB kooperieren. Bewerber*innen werden daher gebeten, ihre Konzeption für ein längerfristig angelegtes Forschungsprogramm auch mit Blick auf mögliche Verbindungen zu anderen Forschungseinheiten des WZB zu präsentieren.

Das WZB strebt die Berufung der*des erfolgreichen Bewerbers*in auf eine Sonderprofessur (W3) an einer deutschen Universität an.