Diplompsychologin/-e oder Master of Science (m/w/d)
Tätigkeitsprofil:
Zu besetzen ist eine Stelle mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit im Umfang von 30 Stunden undbefristet bis zum 31. Dezember 2028. Die Vergütung erfolgt in der Entgeltgruppe 13 TV-L. Darüber hinaus erhalten Sie eine behördenspezifische Stellenzulage für die Tätigkeit in Justizvollzugsanstalten in Höhe von 100 Euro/Monat nach einer Dienstzeit von einem Jahr.
Die Teilanstalt Neuruppin-Wulkow verfügt über 114 Haftplätze im Vollzug der Untersuchungshaft sowie 76 Haftplätze im geschlossenen und 30 Haftplätze im offenen Vollzug zur Vollstreckung von Freiheitsstrafen. Vollstreckt werden Freiheitsstrafen bis zu 3 Jahren sowie Untersuchungshaft an männlichen erwachsenen Gefangenen. Zudem findet in der Teilanstalt das Übergangs- und Eingliederungsmanagement von Gefangenen aus anderen Justizvollzugsanstalten des Landes statt. Gelegen an der B 167 bei der Ortslage Wulkow, zwischen den Orten Alt-Ruppin und Herzberg, ist die Teilanstalt gut von Berlin (ca. 80 km entfernt) zu erreichen.
Hauptaufgabengebiete:
- psychologische Beratung und Betreuung von Gefangenen, insbesondere bei Verhaltensauffälligkeiten und bei der Gefahr von Selbstverletzung
- Suizidprävention, nebst der hierfür erforderlichen Dokumentation
- Verfassen von gutachterlichen Stellungnahmen im Rahmen des Diagnoseverfahrens zur Erstellung des Vollzugs- und Eingliederungsplanes (u.a. zur Frage der Unterbringung im offenen Vollzug und zur Gewährung von Lockerungen) sowie zur Prüfung der vorzeitigen Entlassung und der Führungsaufsicht
- Planung und Durchführung von einzel- und gruppentherapeutischen Maßnahmen
- Planung, Organisation und Qualitätskontrolle von Behandlungsmaßnahmen, welche durch externe Anbieter durchgeführt werden
Anforderungsprofil:
1. Erforderliche fachliche Voraussetzungen:
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Psychologie (Diplom/Master of Science)
- gute Fachkenntnisse im Bereich Diagnostik, insbesondere in relevanten Test- und Prognoseverfahren
2. Wünschenswerte fachliche Voraussetzungen:
- berufliche Erfahrung in der Arbeit mit verhaltensauffälligen oder straffällig gewordenen Menschen
- Qualifikationen oder Erfahrungen in der Durchführung von kriminalpräventiven Behandlungsprogrammen
3. Persönliche Voraussetzungen:
- gute Kommunikations-, Kooperations- und Teamfähigkeit
- ausgeprägte Fähigkeit zu interdisziplinärer Zusammenarbeit
- Zielstrebigkeit, Entscheidungsstärke, Selbstvertrauen
- hohe Motivation, Belastbarkeit, Zuverlässigkeit und organisatorisches Geschick, Eigeninitiative, Aufgeschlossenheit und Kreativität
- Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung
- flexibles, situations- und problemangemessenes Verhältnis zwischen Nähe und Distanz im Kontakt zu Gefangenen sowie, ein hohes Maß an Reflexions- und Empathiefähigkeit
- Akzeptanz und Verständnis für die institutionellen Rahmenbedingungen des Tätigkeitsfeldes mit den spezifischen Sicherheitsbelangen