Diplom-Ingenieur (FH) Chemie bzw. Bachelor of Science Chemie oder vergleichbarer Bachelorabschuss (m/w/d)
Tätigkeitsprofil:
- Bearbeitung kriminaltechnischer Untersuchungsanträge sowie Identifizierung verschiedenster Stoffe mittels chromatographischen Messverfahren (HPLC, GC/MS).
- Eigenständige Durchführung und systematische Bewertung von Materialvergleichen verschiedener Betäubungsmittel.
- Eigenständige Neu-Entwicklung von chromatographischen Analyseverfahren/Screening-Methoden (Schwerpunkt: HPLC, und GC/MS) inkl. Validierung.
- Transfer der neu entwickelten Methoden in den Routinebetrieb und Anleiten der Labormitarbeiterinnen und -mitarbeiter.
- Intensive Beschäftigung mit der Thematik ADR: Selbständige und eigenverantwortliche Entwicklung eines Konzeptes im Hinblick auf die Thematik ADR.
- Erstellung von Arbeits-/Verfahrens-/Betriebsanweisungen für die Klassifizierung, Verpackung, Kennzeichnung und Dokumentation gefährlicher Stoffe sowie Organisation und Durchführung von Sicherheitsunterweisungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dezernates Chemie.
- Überwachung und Pflege von (Referenz-) Substanzsammlungen diverser Gefahrstoffe.
- Überwachung und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften im Bereich Gefahrstofflagerung und –Entsorgung.
Anforderungsprofil:
- Abgeschlossene Hochschulausbildung zum Diplom-Ingenieur (FH) Chemie bzw. Bachelor of Science Chemie oder vergleichbare Bachelorabschlüsse (z.B. Instrumentelle Analytik, Naturwissenschaftliche Forensik).
- Kenntnisse auf dem Gebiet der anorganischen und organischen Chemie.
- Kenntnisse im Umgang mit Gefahrstoffen.
- Die Fähigkeit im Umgang mit kleinsten Stoffmengen/Spuren und ein äußerst genaues, sauberes und gewissenhaftes Arbeiten im Labor sind unverzichtbar.
- Hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft, gute Auffassungsgabe, analytisches Denk- und Urteilsvermögen, Eigeninitiative, selbständiges Arbeiten, Organisationsfähigkeit, sehr gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen, Belastbarkeit; Kooperations- und Teamfähigkeit.
- Bereitschaft zur Teilnahme an einer Sicherheits- und Zuverlässigkeitsüberprüfung (siehe unten unter „wichtige Informationen“).
Die Bereitschaft zur Teilnahme am Rufbereitschaftsdienst, zur lageabhängigen flexiblen Arbeitszeitgestaltung sowie zur ständigen Fort- und Weiterbildung wird vorausgesetzt.
Aufgrund der teilweise anspruchsvollen und kostenintensiven Fortbildungsmaßnahmen wird eine mittelfristige Dienstverrichtung im Landeskriminalamt (mindestens 5 Jahre) angestrebt.
Wünschenswert wären
- Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet der Spurenanalytik.
- Kenntnisse insbesondere chromatographischer, daneben auch spektroskopischer Messverfahren.
- Praktische Erfahrungen in der Charakterisierung und Analyse forensisch-toxikologischen Spurenmaterials sowie in der Bewertung von Messergebnissen.
- Kenntnisse im Umgang mit elektronischen Dokumentationssystemen.
- Kenntnisse über die sachgerechte Lagerung von gefährlichen Arbeitsstoffen und deren Handhabung.
- Kenntnisse im Hinblick auf die verschiedensten Richtlinien/Gesetzgebungen im Bereich Arbeitsschutz/Gesundheitsschutz sowie ADR.
- Grundkenntnisse im Bereich der Qualitätssicherung.