Akademische*r Mitarbeiter*in im Projekt limOER - Von linear zu modular: OER in juristischer Lehre (w/m/d)
Tätigkeitsprofil:
Am Fachbereich Informationswissenschaften werden aktuelle Informationstechnologien und -methoden ebenso wie umfangreiche fachspezifische Kenntnisse vermittelt. Das Studienkonzept der teilintegrativen Ausbildung von Archivar*innen, Bibliothekar*innen und Informationsmanager*innen ist deutschlandweit bekannt als „Potsdamer Modell“. Es verbindet fachübergreifende Kompetenzen mit konkreten, berufspraktischen Fragestellungen.
Das Projekt "limOER – Von linear zu modular: OER in juristischer Lehre" entwickelt die offenen Lehrbücher von OpenRewi zu modularen, didaktisch fundierten und barrierearmen Lehr-Lern-Materialien weiter. Hierfür werden interaktive Übungen, Lernstandskontrollen und flexibel einsetzbare Lernpfade erstellt, technisch interoperabel bereitgestellt und gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden an verschiedenen Hochschulen erprobt. Zugleich stärkt das Projekt die OpenRewi-Community durch Werkstätten, Leitfäden und Austauschformate, sodass weitere Module künftig eigenständig entwickelt, angepasst und in der juristischen Lehre eingesetzt werden können.
Die Stelle ist zum 01.10.2026 im Umfang von 26 Wochenstunden zu besetzen. Die Vertragslaufzeit ist bis zum 30.09.2029 befristet und entspricht damit der Projektlaufzeit. Die Stelle ist mit der Entgeltgruppe 13 TV-L dotiert.
Die Besetzung der Position erfolgt vorbehaltlich der endgültigen Bewilligung durch den Mittelgeber.
Ihre Aufgaben
- Konzeption, Entwicklung und Erprobung von modular digitalen Lehr-Lern-Materialien auf Grundlage bestehender OpenRewi-Lehrbücher
- didaktische und technische Aufbereitung der Materialien für den Einsatz in Lernmanagementsystemen und OER-Repositorien
- Organisation und Begleitung von Review-, Evaluations- und Qualitätssicherungsprozesse mit Lehrenden und Studierenden
- Erstellung von Leitlinien und Dokumentationen sowie Mitwirkung an Vernetzungs-, Veranstaltungs- und Transferaktivitäten des Projekts
Anforderungsprofil:
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Universitätsdiplom, Staatsexamen oder vergleichbar), vorzugsweise in Rechtswissenschaft, Bildungswissenschaft, Hochschuldidaktik, Medienpädagogik oder einem verwandten Fachgebiet
- Kenntnisse in der Konzeption digitaler Lehr-Lern-Materialien sowie in den Bereichen Open Educational Resources, kompetenzorientierte Lehre und Barrierearmut
- Erfahrung mit digitalen Lernformaten und Lernmanagementsystemen
- sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (C2-Niveau)
Zudem wünschen wir uns, dass Sie
- Kenntnisse in H5P, LiaScript, SCORM oder vergleichbaren Technologien mitbringen,
- Erfahrungen im wissenschaftlichen Projektmanagement und in der Koordination kollaborativer Arbeitsprozesse besitzen,
- mit Review-, Evaluations- oder Qualitätssicherungsverfahren vertraut sind,
- selbstständig, strukturiert und ergebnisorientiert arbeiten und Freude an der Zusammenarbeit mit einer offenen, interdisziplinären Community haben.
Unser Angebot
- die Benefits des öffentlichen Dienstes: tarifliche Vergütung, VBL-Altersvorsorge und umfassende tarifliche Leistungen
- Flexibilität bei Arbeitszeit und Arbeitsort
- bei geeigneten Arbeitsaufgaben ist mobiles Arbeiten bis zu 50 % möglich
- gleitende Arbeitszeiten ohne Kernzeiten
- umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten – wir unterstützen und fördern Ihre Entwicklung
- Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch Beratungsangebote, bedarfsgerechte Kinderbetreuung inkl. Kitaplätze
- kurze Wege und persönliche Atmosphäre
- moderne und ergonomische Arbeitsplätze
- Hochschulsport und aktives Gesundheitsmanagement
- ein lebendiger Campus mit Mensa - Schöne Lage in Innenstadtnähe
- gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und kostenfreie Parkmöglichkeiten
- Zuschuss zum VBB-Ticket oder Deutschlandticket
Chancengerechtigkeit an der FH Potsdam
Die FH Potsdam setzt sich fürPerspektivenvielfalt und Chancengerechtigkeit ein und strebt in allen Bereicheneine ausgewogene Geschlechterrelation an. Deshalb fordern wir qualifizierte Bewerberinnen auf, sich zu bewerben und werden Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigen. Wir laden ausdrücklich Personen mit Migrationsgeschichte zur Bewerbung ein. Bewerbungenvon schwerbehinderten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigungbevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf eine Beeinträchtigung bereits bei Ihrer Bewerbung hin.
Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung, die Sie bitte bis zum 08.09.2026 ausschließlich über unser Online-Bewerbungsportal einreichen.